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Analysen 14.-31.10.26: Michael Hudson: Europas Zukunft 2026-28/ Richard Werner: Krisen werden gemacht/ Martin Armstrong: False-Flag in Europa?/ Alex Krainer: Niedergang der westlichen Wirtschaft/Bürgerkrieg in Frankreich?/ Solidarität mit Rainer Füllmich

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inhaltsverzeichnis - neu: videos nur noch im inhaltsverzeichnis
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neue reihenfolge, das wichtigste zu oberst...

die beste analyse + die besten lösungsvorschläge die ich kenne
er ist ziehmlich der einzige, der voraussieht, dass die unbeliebten kriegstreiber-regierungen in europa - alles marionetten des tiefen staates der USA - bis in zwei jahren abgewählt werden.

sein lösungsvorschlag
die finanzialisierung des neo-liberalismus, die kaperung des staates durch die finanz-mafia muss rückgängig gemacht werden. nur mit industrie-kapitalismus können wir gute produkte produzieren+exportieren und wettbewerbsfähig bleiben - siehe china/russland/iran. europa kann nur überleben, wenn es sich vom schmarozer/räuber/erpresser USA befreit und selbständig wird. sonst wird europa vom untergehenden hegemon USA aufgefressen... 

Michael Hudson: Europa gerät in den Einflussbereich der USA Glenn Diesen Deutsch 52.900 Abonnenten 24.10.2026 Prof. Michael Hudson, ein weltweit renommierter Vertreter der klassischen Wirtschaftslehre, spricht darüber, wie Europa in den Einflussbereich der USA gerät. Verfolgen Sie die Arbeit von Michael Hudson: https://michael-hudson.com/ Kaufen Sie Diesen-Fanartikel: https://diesen-shop.fourthwall.com/en... Folgen Sie Prof. Glenn Diesen: Substack: https://glenndiesen.substack.com/ X/Twitter: https://x.com/Glenn_Diesen Patreon:    / glenndiesen   Unterstützen Sie die Forschung von Prof. Glenn Diesen: PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/glenn... Spendieren Sie mir einen Kaffee: buymeacoffee.com/gdieseng Go Fund Me: https://gofund.me/09ea012f Bücher von Prof. Glenn Diesen: https://www.amazon.com/stores/author/... Original Video:     • Michael Hudson: Europe Falling Under the U...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Glenn Diesen Originally Published on: 2026-10-23 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.



ACHTUNG: leider nervt die penetrante werbung von kettner in seinen videos extrem. aber die hintergrund-information von Prof. Dr. Richard Werner sind so wichtig, dass ich das leider in kauf nehmen muss...

wie bankenkartelle+zentralbanken alles beherrschen und manipulieren
er bringt historische beispiele wie finanzkrisen gezielt gemacht wurden, um die kleinen zu vernichten und über grosse monopole immer mehr macht anzuhäufen. 

der bisher grösste boom in der wirtschaftsgeschichte war das deutsche kaiserreich!!!
über 30'000 kleine, lokale genossenschafts-banken vergaben kredite an KMU's, die dadurch expandieren und aufsteigen konnten. das wurde von den satanistischen eliten in GB+USA durch die inszenierung des 1. weltkriegs gestoppt. das deutsche kaiserreich war einfach besser - wirtschaft, bildung, wissenschaft, steuern, sozialsysteme, kultur, spiritualität (idealismus). der fehler von deutschland, österreich-ungarn und russland war, dass sie das drei-kaiser-abkommen nicht erneuert haben. in diese lücke sprangen die hinterhältigen satanisten in england und umzingelten den russischen zar mit ihren agenten. so gelang es ihnen den 1. weltkrieg zu starten und deutschand zu vernichten. 
Prof. Dr. Werner: CIA zu Besuch: Krisen werden gemacht
– Die brisanten Einblicke von Prof. Dr. Werner Kettner-Edelmetalle (Gold & Silber) 507.000 Abonnenten 42.584 Aufrufe 23.10.2026  Was hat die CIA mit unserem Bankensystem zu tun – und warum hat eine hochrangige Person aus Washington Prof. Dr. Richard Werner einen Besuch abgestattet? Richard Werner war Mitarbeiter der Bank of Japan, hat den Begriff „Quantitative Easing“ geprägt und warnt heute davor, dass eine Bankenkrise in Deutschland gezielt herbeigeführt werden könnte. Im Gespräch mit Dominik Kettner erklärt er, warum Zentralbanken Krisen in Kauf nehmen, welche Rolle der digitale Euro spielt, was mit Sparkassen und Volksbanken passiert, wenn die EZB zur Konkurrentin um dein Geld wird – und was im Krisenfall wirklich hilft. . 🔥 Mehr zu Richard A. Werner: Website: https://professorwerner.org Werner Economics: https://rwerner.substack.com YouTube:     / @wernereconomics   Princes of the Yen: https://www.amazon.de/Princes-Yen-Cen...


er treibt die rationalen prognosen auf die spitze
er ist sehr gut informiert und macht prognosen mit seinen computer-programmen, die vor allem die globalen finazströme analysieren 
- sein grundsatz: einige leute/drahtzieher/vereinigungen/netzwerke wissen immer zum voraus was kommt und versuchen damit profit zu machen...

- aber die spirituelle dimension fehlt - in diesem fall: dass mit den wahlen in sachsen-anhalt am 6.9.26 ein flächenbrand ausgelöst wurde, der die kriegstreiber-eliten in ganz europa hinwegfegen wird. 
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sie werden zwar versuchen, einen krieg mit russland zu inzenieren, aber das volk will keinen krieg. die menschen wachen immer schneller auf und durchschauen das böse spiel der satanisischen eliten immmer besser. 
- was kommt ist nicht ein krieg, sondern eine bewusstseins-revolution. die machtmenschen werden immer mehr ausglacht - s. merz - und ziehen sich ca. 2032 beleidigt zurück: "dann macht doch euren bettel selber, wir wollten euch ja nur helfen..."
Martin Armstrong: False-Flag-Operationen in Europa sollen Krieg mit Russland auslösen Glenn Diesen Deutsch 52.700 Abonnenten 15.10.2026 Martin Armstrong ist der ehemalige Vorsitzende von Princeton Economics International Ltd. und ein ehemaliger führender multinationaler Unternehmensberater mit Büros in Paris, London, Sydney, Hongkong und Tokio. Er wurde als Ökonom des Jahrzehnts gefeiert und 1998 zum Hedgefonds-Manager des Jahres ernannt, nachdem er den Zusammenbruch Russlands korrekt vorhergesagt hatte. https://www.armstrongeconomics.com/



Alex Krainer
„Von einem Irren geführt“ – Trumps Helfer suchen Exit, leere Anzüge laufen über
Transition Protocol German 6220 Abonnenten 13.10.2026 #Hegseth #TrumpIranWar #AlexKrainer Trumps Iran-Krieg beruht auf gekaufter Loyalität — und, so Alex Krainer, die Menschen, die dafür bezahlt wurden, ihn zu tragen, beginnen zu gehen. Der Mann, der ihn führt, die Ermöglicher hinter ihm und die Jets, die nie abhoben. Der Finanzanalyst und ehemalige Hedgefondsmanager Alex Krainer kehrt zu Transition Protocol zurück, um einen Krieg zu erklären, der in keiner Kosten-Nutzen-Rechnung Sinn ergab — und wer ihn tatsächlich führt. — Der Mann, der den Krieg führt: der Moderator über Kriegsminister Pete Hegseth und die Isfahan-Mission; Krainer: „Sie können eine leere Hülle erkennen … sie werden von einem Wahnsinnigen geführt.“ (44:10) — Die Ermöglicher: „leere Männer und Frauen … kein moralischer Kompass“ in Denkfabriken, Medien, Militär und Diplomatie — dort aus „reinem Opportunismus“. (16:07) — Seitenwechsel: Warum bezahlte Loyalität nur so lange hält, wie der Krieg gewonnen wird. (20:48) — Silber oder Blei: Die Treffen von Premierminister Shehbaz Sharif am 29. September in London mit JPMorgan, Citi und Rothschild & Co — und Krainers Einschätzung dessen, was auf dem Tisch lag. (26:13) — Die Jets, die nie abhoben: Die Quellen des Moderators im militärischen Establishment Pakistans zum NYT-Bericht. Pakistans Informationsministerium hat diesen Bericht als „gefälscht und erfunden“ bezeichnet. (38:35) Hinweis zu den Quellen: Krainers Ansichten sind seine Analyse. Die Darstellung des Luftwaffenstützpunkts King Abdulaziz beruht auf eigenen Recherchen des Moderators. Iran erklärt, die Isfahan-Operation sei ein gescheiterter Versuch gewesen, Nuklearmaterial zu beschlagnahmen; Washington beschreibt sie als Rettung eines Besatzungsmitglieds einer abgestürzten F-15. Larry Ellisons Bemerkung über „bestes Verhalten“ fiel bei Oracles Analystentreffen im September 2024.#Hegseth #TrumpIranWar #AlexKrainer #Pakistan #Yemen #Iran #Geopolitics #TransitionProtocol Original Video:     • Alex Krainer :“Led by a Lunatic”:Trump’s E...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Transition Protocol Originally Published on: 2026-10-12 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

Krainer: Ende der US-Vorherrschaft – Niedergang der westlichen Wirtschaft
 Weltgeschehen im Kontext - Deutsch 12.500 Abonnenten 9.214 Aufrufe 21.05.2026 #warnews #globalconflict #worldnews Alex Krainer ist der Gründer von Krainer Analytics und I-System Trend Following. Alex ist ein Experte für Rohstoffmärkte und hat als Hedgefonds-Manager, Marktanalyst und Forscher gearbeitet. Finde Alex’ Arbeiten auf Substack: https://alexkrainer.substack.com/ und X: https://x.com/NakedHedgie. Beteilige dich an der Diskussion auf unserem Substack unter https://www.worldaffairsincontext.com/, wo wir über Geopolitik, Wirtschaft und das Verhältnis zwischen offiziellen Narrativen und der Realität weltweit sprechen. LINKS: ○ Substack: https://www.worldaffairsincontext.com ○ Patreon:    / lenapetrova   ○ X: https://x.com/LenaPetrovaOnX ○ Telegram: https://t.me/LenaPetrovaOnTelegram ○ Facebook:    / lenapetrovacpa   ○ Instagram:    / lenapetrova_world_affairs   UNTERSTÜTZE DEN KANAL: ○ PayPal: https://www.paypal.com/ncp/payment/G2... ○ Buy me a coffee: https://ko-fi.com/lenapetrova ○ YouTube-Mitgliedschaft:     / @lenapetrova   ○ Bitte erwäge, die Produktion dieser Videos zu unterstützen, indem du Patreon wirst:    / lenapetrova   📣 Like, teile und abonniere World Affairs In Context und aktiviere die Benachrichtigungen, um auf dem Laufenden zu bleiben. #geopolitics #globalpolitics #worldnews #internationalrelations #politicalanalysis #geopoliticalanalysis #breakingnews #newsupdate #globalconflict #warnews #currentaffairs #politicsnews #worldevents © 2026 World Affairs In Context mit Lena Petrova. Alle Rechte vorbehalten. Alle Inhalte in diesem Video sind urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung, Verbreitung oder das erneute Hochladen, ganz oder teilweise, ohne vorherige schriftliche Zustimmung ist untersagt. Original Video:     • Alex Krainer: The End of U.S. Supremacy - ...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Lena Petrova Originally Published on: 2026-05-20 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

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analysen
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Alex Krainer: Kriegsführung und Wahlkalkulation 23. Oktober 2026 Am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, finden in Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, die Wahlen zur 26. Knesset statt. Am darauffolgenden Dienstag, dem 3. November, sind in den USA die Kongresswahlen angesetzt. Sowohl die  Benjamin Netanjahu Regierungskoalition von als auch die republikanische Mehrheit von Donald Trump  im Kongress könnten gestürzt werden, und beide Männer stünden in großen Schwierigkeiten, sollte dies eintreten. Netanjahu wird sich voraussichtlich in Korruptionsverfahren verwickeln und letztendlich im Gefängnis landen. Trump hingegen, der noch nicht einmal die Hälfte seiner zweiten Amtszeit absolviert hat, könnte zu einem machtlosen Präsidenten werden, der mit hoher Wahrscheinlichkeit vorzeitig durch ein Amtsenthebungsverfahren abgesetzt werden kann. Daher sind beide Männer nun sehr daran interessiert, die Iran-Krise zu beenden und aus einer drohenden, demütigenden Niederlage noch einen Sieg zu erringen.
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Alex Krainer: Der Niedergang Europas und seine geostrategischen Auswirkungen 22.10.26 Eine Folge der politischen Instabilität in Frankreich war die Offenlegung des Zerfalls westlicher Bündnisse, da sich Präsident Trump und Präsident Macron  gegenseitig Beleidigungen und die Schuld für die Unruhen in Frankreich zuschoben. Es herrscht offenbar Einigkeit darüber, dass die Unruhen, die sich auf viele andere europäische Länder ausgebreitet haben, anhalten und sich verschärfen werden. Tatsächlich scheint die französische Regierung in einer Art Teufelskreis gefangen zu sein, der sowohl von unten als auch von oben heraufkommt: Während die notleidende französische Bevölkerung zunehmend unruhig wird und bereit ist, auf die Straße zu gehen und zu protestieren, üben die globalen Kapitalmärkte Druck auf Frankreichs desolate Finanzlage aus. Allein in den letzten zehn Monaten ist der Zinssatz für französische Staatsanleihen um fast 40 % gestiegen...

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gute anlyse - keine lösungsvorschläge

Alex Krainer: Wie bitte? Niemand weiß, was Geld ist? 22. Oktober 2026
Heute beginnt das dreitägige XIX. Eurasische Wirtschaftsforum Verona, das erneut in Istanbul, Türkei, stattfindet. Ich freue mich sehr über die Einladung als Redner zum Thema „Welche Veränderungen stehen der Weltwirtschaft bevor?“. Das Thema ist recht vage und umfassend, und ich bin überzeugt, dass Geld eine zentrale Rolle für unser Verständnis zukünftiger wirtschaftlicher Veränderungen spielen sollte. Meine Ausführungen werden den langjährigen Abonnenten dieses Newsletters bekannt vorkommen.
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Alex Krainer: Könnte Frankreich in einen Bürgerkrieg abgleiten? 19. Oktober 2026 Am Samstag, dem 17. Oktober, eskalierten die Demonstrationen in Frankreich. Die Behörden schätzten die Teilnehmerzahl landesweit auf etwa 550.000, die Organisatoren hingegen sprachen von bis zu 800.000 Demonstranten. Der Aktionstag am 17. Oktober war ausdrücklich als Zusammenschluss der seit einem Monat andauernden Studentenbewegung mit dem breiteren Protest gegen die steigenden Lebenshaltungskosten und die Sparprogramme der Regierung inszeniert, an dem sich auch Eltern, Lehrer und Gewerkschaftsmitglieder beteiligten. Zu den Organisatoren gehörten Schülervertretungen wie die Union Syndicale Lycéenne (USL), Gewerkschaften und Überreste der Gelbwestenbewegung. Die Schülerproteste begannen bereits Mitte September aufgrund des desolaten Zustands des französischen Bildungswesens. Weitere Gruppen schlossen sich den Protesten gegen die explodierenden Lebenshaltungskosten, den Verfall der öffentlichen Dienstleistungen und die wahrgenommene Gleichgültigkeit der Regierung an. Wie so oft boten diese größtenteils friedlichen Proteste jedoch gewalttätigen Gruppen, Randalierern und Plünderern die Gelegenheit, sich zu vermischen. Die Randalierer strömten in Scharen herbei und attackierten Regierungsgebäude, Geschäfte und die Polizei. Sie zerstörten das historische Rathaus von Limoges durch Brandstiftung, plünderten Hunderte von Geschäften in ganz Frankreich und verwandelten Teile  vieler französischer Städte in Kriegsgebiete.
Spontane oder organisierte Gewalt? Auch wenn diese Proteste wie eine spontane soziale Reaktion auf die sich verschlechternden Lebensbedingungen in Frankreich erscheinen mögen, gibt es erhebliche Hinweise darauf, dass Massenproteste in der Regel von den Sicherheitsdiensten des Tiefen Staates organisiert und gezielt von gewalttätigen Elementen unterwandert werden. Am Wochenende zeigten sich in Frankreich erste Anzeichen dafür: Die Randalierer trugen schwarze Kapuzen und Gesichtsmasken, und jemand hatte dafür gesorgt, dass ordentlich und professionell verpackte Paletten mit Glasflaschen  an den Orten der Ausschreitungen auftauchten (Videomaterial unter dem Link). Das wäre eine beeindruckende logistische und organisatorische Leistung, wenn sie von den Straßenkriminellen selbst inszeniert worden wäre. ... Wie ich damals schrieb, könnte die Agenda auf den französischen Präsidenten  Emmanuel Macron  abgezielt haben , der sich zu jener Zeit vom Westen abgrenzte: Zwei Monate zuvor hatte er eine große Delegation französischer Wirtschaftsvertreter nach Peking mitgenommen und mit dem Gedanken gespielt, Frankreich könnte der BRICS-Organisation beitreten. Er plädierte außerdem für Verhandlungen mit Russland und die Berücksichtigung ihrer Sicherheitsbedenken. Nach den Unruhen verwarf er diese Ideen jedoch, und sie wurden seither nicht mehr erwähnt. ...  General Pierre Villiers , der in der französischen Militärführung hohes Ansehen genießt, erklärte , die Armee solle dem Volk und nicht Emmanuel Macron gegenüber loyal sein. Es ist nahezu sicher, dass Polizei, Gendarmerie und große Teile des Militärs noch eher geneigt sind, der Regierung den Gehorsam zu verweigern und sich gegen sie zu wenden. Dies könnte zu einem Bürgerkrieg in Frankreich führen, dessen Folgen aus heutiger Sicht völlig unvorhersehbar sind.


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Alex Krainer: Schulden auswachsen ist unmöglich 
15. Oktober 2026 Wie ich gestern bereits erläutert habe, funktionieren unsere gesamten Wirtschaftssysteme wie  Gewichtsverlagerungsmechanismen, die  mit zunehmendem Wachstum und Fortschritt immer stärkere Zugkräfte erfordern. Der Grund dafür ist, dass die Kaufkraft systematisch von Landwirten, Arbeitern und KMU (kleinen und mittleren Unternehmen) nach oben zu „dem Haus“ – der Finanzoligarchie und ihren Kundenkonzernen – umverteilt wird. Dies ist keine revolutionäre Behauptung, sondern eine nachweisbare und messbare Tatsache. Die obige Grafik zeigt den unaufhaltsamen Trend, dass sich immer mehr des gesamten Haushaltsvermögens der USA in den Händen der reichsten 0,1 % konzentriert. Man muss kein radikaler Denker sein, um dies zu bemerken und zu erkennen, dass es ein Problem darstellt – nicht nur für die unteren 99,9 %, sondern auch für die reichsten 0,01 %. Wie ich gestern bereits erwähnte: Wenn Sie ein Unternehmen besitzen oder mehrere, hängt der Erfolg dieser Unternehmen maßgeblich von der Kaufkraft ihrer Kunden ab.
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Voltaire Netzwerk
Brennpunkt
 
 



Kurz gefasst

 
Reorganisation des Pentagons
 
Meinungs-verschiedenheiten
 
 
Mexiko-Stadt (Mexiko)  |
Israel, das aus seiner Niederlage 2006 Lehren zieht, hat ohne jegliche Verlegenheit seine "Dahiya-Doktrin" übernommen: die Bevölkerungen, die sich ihm widersetzen, als bewaffnete Kräfte zu betrachten; eine Doktrin, die es erlaubt, Zivilisten unbegrenzt zu massakrieren. Sie hat sie bereits in Gaza angewandt, und nun im Libanon. Seinerseits versichert Amoli Larijani, dass auch Iran nun eine neue Strategie besitzt, die der seines verstorbenen Bruders entspricht. Diese zweite Aussage muss mit Vorsicht betrachtet werden, da der Ausdruck "Achse des Widerstands" je nach Angabe von schiitischer oder iranischer Nationalisten unterschiedlich verstanden wird. Für manche muss Iran seine Glaubensgenossen verteidigen, für andere muss er eine Verteidigungslinie gegenüber seinen Nachbarn sichern.
 

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aktuell
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Lafontaine: Gesichert rechtsextrem ist, wer das Feindbild der "bösen Russen" pflegt

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gesundheit
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Schweiz
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andere NL: inhaltsverzeichnis
- du findest die anderen NL in der rubrik brief an... ganz unten...
Impulswelle-Wochenversand vom 24-10-2026 – SVP-Bundesrats-Poker
Newsletter Aktuell-TV - In allen deutschsprachigen Ländern findet ein Umbruch statt

Impulswelle-Wochenversand vom 17-10-2026 – Schweiz, zwischen Autonomie und NATO
Gerry Mayr: Die ansässigen Rüstungsfirmen machen uns zu Kriegsteilnehmern
Epstein & Dugin: Sind wir jetzt zu weit gegangen?
Verboten gut! Alexander Dugins «Die Epstein-Kriege» – nur bei uns!
Reale Gewalt bekämpfen anstatt virtuelle Pseudo-Gewalt zu erfinden!
Europäisches Patentamt gefährdet Grundlagen der Ernährung 14. Oktober 2026
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Ort: Keller+Hess AG, Allmendstrasse 5, Regensdorf ZH
Datum: Freitag, 13. November 2026
Türöffnung und Festwirtschaft ab 18:00 Uhr
Was steht im EU-Vertragspaket? 

Welche Folgen hat dieser 2’228-Seiten-Vertrag für uns alle und unser Land? Antworten erhalten Sie am 13. November in Regensdorf ZH.

Nationalrätin und Unternehmerin Magdalena Martullo-Blocher hat die Verträge gelesen und analysiert.
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Programm

  • Türöffnung, Betrieb Festwirtschaft mit Verpflegungsmöglichkeit und musikalischer Begleitung
     
  • Begrüssung durch Raphael Albrecht, Präsident SVP Regensdorf und Tobias Weidmann, Fraktionspräsident SVP ZH
     
  • Referat von Magdalena Martullo-Blocher, Nationalrätin GR und Unternehmerin EMS-Chemie AG
     
  • Gesprächsrunde über Auswirkungen des EU-Vertrags unter Leitung von Anita Borer, fürschi GmbH
    • Martin Hübscher, Nationalrat und Meisterlandwirt
    • Rudi Bindella, Gastrounternehmer
    • Barbara Steinemann, Nationalrätin und Juristin
    • Andreas Keller, VR-Präsident und Geschäftsleiter Keller+Hess AG
       
  • Fragen aus dem Publikum
     
  • Fazit, Schlusswort und Dank durch Benjamin Fischer, Nationalrat
Kommen Sie selber und oder machen Sie Freunde darauf aufmerksam, dass Sie sich vor Ort über das EU-Vertragspaket informieren lassen können.
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Postadresse:
Für eine Schweiz ohne EU-Anbindung
3000 Bern
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Web: unterwerfungsvertrag.ch

22. Oktober 2026

Medienmitteilung zum Anlass vom 21. Oktober 2026 in Schmitten FR zum EU-Vertragspaket

EU-Vertragspaket: Nichts mehr zu sagen? Unterwerfen! Zahlen!

Nachdem der Ständerat als Erstrat in der Herbstsession das EU-Vertragspaket beriet, hat das Geschäft nochmals massiv an Beachtung gewonnen. In der Wintersession soll es durch den Nationalrat im Schnellverfahren verabschiedet werden. Vor diesem Hintergrund fand in Schmitten FR auf Einladung der SVP Sense und der SVP Freiburg ein Informationsanlass zu dieser für die Schweiz wohl seit Jahren wichtigsten politischen Abstimmung statt. Nationalrätin und Unternehmerin Magdalena Martullo-Blocher zeigte in ihrem Referat die verheerenden Auswirkungen auf die Schweiz auf. Des Weiteren beleuchteten hochkarätige Vertretungen aus Wirtschaft und Politik in einer Gesprächsrunde den Souveränitätsverlust bei der dynamischen Rechtsübernahme, die hohe finanzielle Belastung sowie die EU-Eingriffe in den Bereichen Verkehr, Zuwanderung, Gesundheit, Lebensmittel, Landwirtschaft und Strom. Sie zeigten die massiven Ein-schränkung der Volksrechte deutlich auf.

Die SVP Sense und die Kantonalpartei des Kantons Freiburg luden zu einem öffentlichen Informationsanlass betreffend das EU-Vertragspaket ein. Das grosse Interesse zeigte sich am Besucheraufmarsch von über 400 interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Föderalismus ist wichtig
Sie freue sich sehr über die Einladung in den Kanton Freiburg, der als „Brückenkanton“ zwischen der West- und Deutschschweiz für den gesamtschweizerischen Zusammenhalt wichtig sei, hielt Magdalena Martullo-Blocher einleitend fest. In der vielfältigen Schweiz mit ihren vielfältigen Kantonen wie Freiburg seien die weltweit einzigartigen Rechte von Volk und Ständen besonders wichtig. Diese ermöglichten es den Bürgern, den Kantonen und den Gemeinden, ihre Regeln selber zu bestimmen. Die heimatmüden Politiker und Beamten in Bern aber wollten mit dem EU-Vertrag gerade den Föderalismus und die direkte Demokratie abschaffen.

Zahlen und nichts mehr zu sagen haben
Die Nationalrätin und Unternehmerin verwies auf die verheerenden Auswirkungen des EU-Vertragspakets. Volk und Parlament und deren Rechte würden durch den Vertragsabschluss «ausgehebelt». Der 2'200-seitige Vertrag und 20'000 Seiten Ausführungsbestimmungen würden für Wirtschaft, Landwirtschaft und Gewerbe neue Regulierungen und Auflagen bringen. Dazu kämen negative Auswirkungen in den Bereichen Verkehr, Zuwanderung, Gesundheit, Lebensmittel und Strom. EU-Recht werde direkt und dauerhaft Teil des Schweizer Rechts. Dies betreffe nicht nur den Export. „Die EU-Regulierungen werden automatisch übernommen und gelten dann für alle in der Schweiz, für kleine und grosse Firmen und alle Bürgerinnen und Bürger im Inland“. Als Völkerrecht gehe das EU-Recht den Schweizer Gesetzen und sogar der Verfassung vor. Das bedeute: kein Schweizer Recht mehr, keine Beratung im Parlament, keine Vernehmlassungen und keine Volksentscheide. "Wir können nicht mehr abstimmen – sonst straft uns die EU ab!" Bei Streitfragen seien alle Schiedsrichter an die Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gebunden. Auch die Schweizer Gerichte müssten sich daran halten. „Fremdes Recht, fremde Richter, fremde Strafen und Tributzahlungen. Das ist ein Kolonialvertrag!“, fasst Martullo zusammen. "Sogar noch schlimmer als ein Kolonialvertrag, wie Mitte-Vertreter im Ständerat sagten". Kein anderes Land würde solche Verträge abschliessen. Das Paket reisse die Schweiz in den Untergang der EU mit.

Das Parlament behandle das monumentale Vertragspaket im Schnellverfahren ohne seriöse Beratung. Die 20'000 Seiten zu übernehmendes EU-Recht würden mit keiner Silbe behandelt. Anhörungen in den Kommissionen würden verboten und Zusatzsitzungen bis in die Nacht angesetzt, um die Unterwerfung der Schweiz ohne echte Diskussion durchzuwinken. Der Bundesrat und das Parlament wollten das Volk ausschalten und eine obligatorische Volksabstimmung mit allen Mitteln verhindern.

„Bei den EU-Turbos in Bern gilt: Je weniger man weiss, desto besser!“, erklärte Martullo und rief am Schluss dazu auf, die Bevölkerung aufzuwecken, damit es das Diktat der EU stoppe. "Jetzt können wir es noch!"

Gesprächsrunde zeigt, dass viele Gründe gegen einen Vertragsabschluss sprechen
Unter der Leitung von Verena Wiget-Spycher, Kandidatin für die Oberamtswahlen im Sensebezirk, beleuchtete eine hochkarätige Runde die Auswirkungen der Verträge aus verschieden Blickwinkeln. Lea Amstad, Präsidentin Liberales Netzwerk und FDP-Gemeinderätin von Wiedlisbach BE, stört die «Entmachtung des Volkes». Dass in der Schweiz das Volk auf allen Ebenen und in allen Belangen das letzte Wort habe, sei von unermesslichem Wert, der nicht eingeschränkt werden dürfe. Vor allem für die Frauen sei es schade, welche sich in der Schweiz erst in den letzten Jahrzehnten ihre politischen Rechte erkämpft haben. Kantonsrat Adrian Brügger, Präsident von AGRI Fribourg und Vorstandsmitglied Schweizer Bauernverband, erachtete es als «Buebetrickli», dass vier Bereiche aus dem Agrarabkommen ins Lebensmittelabkommen transformiert werden. Die Folge wären massive Erschwernisse in Produktion und im Vertrieb, hervorgerufen durch die dynamische Rechtsübernahme, welche die Übernahme des EU-Lebensmittelrechts zur Folge hätte. Nationalrat Lars Guggisberg kritisierte als Vertreter der KMU und der Wirtschaft die nicht-absehbare Flut neuer Auflagen und der massive zusätzliche administrative Aufwand. Er sei überzeugt, dass sich die Schweizer Wirtschaft ohne die Verträge besser behaupten könne als mit. In einer Zeit, in welche in der Schweiz auf bundes- und kantonsebene Sparprogramme diskutiere und man über Mehrwertsteuererhöhungen abstimme, seien die jährlichen Milliardenzahlungen an die marode EU ein Affront. Schlussendlich würden für die Schweizer Steuerzahler eine zusätzliche Belastung resultieren. Rudolf Vonlanthen, ehemaliger Freiburger FDP-Kantonsrat und Versicherungsfachmann sprach von einer «Einwanderung in die Sozialwerke». Das Unionsbürgerrecht und der ausgeweitete Familiennachzug würden zu einer hohen Mehrbelastung führen. Es sei absolut unverständlich für ihn, wenn eine Annahme nicht das Ständemehr bedürfte.

Im Anschluss an die Debatte brachten auch die Fragen und Wortmeldungen aus dem Publikum grosse Bedenken hinsichtlich der Folgen dieser Abkommen zum Ausdruck. Nationalrat Nicolas Kolly zog in seinem Schlusswort das Fazit, dass angesichts der vielen Gründe, die gegen das Vertragswerk sprechen, dieses mit aller Kraft zu bekämpfen und die demokratischen Werte zu verteidigen sind.

Postadresse:
Nein zum EU-Unterwerfungsvertrag
Für eine Schweiz ohne EU-Anbindung, 3000 Bern
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
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Schweiz
– Zwischen Autonomie und NATO – was bleibt von der Schweizer Neutralität?
–
Rafael Lutz neues Buch: „Das NATO-Netzwerk in der Schweiz“
– Sergio Ermotti ultra-hart: Wall Street Journal bringt US-Fusion der UBS
– Zürich schwimmt in Schulden und Misswirtschaft

An Frankreich und Deutschland anbinden?

Liebe Leserinnen und Leser

Bei unseren Nachbarn Frankreich und Deutschland herrschen miserable, ja dramatische Zustände – wirtschaftlich wie politisch. Beide Länder gelten aber seit Jahrzehnten als Motoren der EU. Und an diese EU-Länder soll sich die Schweiz anketten?
 
Frankreichs Lage ist katastrophal. Emmanuel Macron ist der schlechteste Staatspräsident seit dem Zweiten Weltkrieg. Erneut wird mit einem Defizit von 5 Prozent gerechnet. Das Zinsniveau für zehnjährige französische Staatsanleihen beträgt fast 5 Prozent. Allein Frankreichs Schuldzinsen betragen 65 Milliarden Euro pro Jahr, stark steigend. Das Land steht gefährlich nahe am Bankrott. Das gefährdet die gesamte Euro-Zone.
 
Statt endlich zu sparen, werden immer neue Forderungen an den Staat gestellt: Weniger arbeiten, früher pensionieren, höhere Renten. Schülerproteste erschüttern das ganze Land – mit brennenden Schulen, 7000 Festnahmen, mehr als 700 verletzten Polizisten. Dazwischen viele Palästinafahnen sowie marokkanische und algerische Flaggen. Man sieht: Die Gewaltorgien werden durch Islamisten und Linksextreme angeheizt. Frankreich hat längst jede Kontrolle über die Zuwanderung verloren.
 
Deutschlands Lage ist miserabel. Friedrich Merz ist der schlechteste Bundeskanzler seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Wirtschaft ächzt unter enormen Steuer- und Abgabelasten, einer misslungenen Energiepolitik, unter Leistungsfeindlichkeit, Entlassungswellen, einer überbordenden Bürokratie, Rekordverschuldung, einer Umverteilung statt Wertschöpfung.
 
In Berlin haben die extremen Linken die Macht ergriffen - dank islamischen Wählern und Exponenten der organisierten Kriminalität. Die Zuwanderungs- und Asylpolitik ist ausser Kontrolle. Das Schengen-System ist vollkommen gescheitert. Kriegstreiber wollen aufrüsten und Deutschland wieder zur stärksten Wehrmacht des Kontinents machen – selbstverständlich ohne das nötige Geld. Und dazu verhilft eine idiotische Brandmauer gegen die AfD den Linken zu immer mehr Macht. Wenn CDU, CSU und FDP auf 30 Prozent der Stimmen verzichten, kann es keine bürgerliche Wende zum Besseren geben.
 
Und die Schweiz? Hierzulande wollen der Bundesrat und das Parlament die Schweiz mit einem Unterwerfungsvertrag an die EU anketten. Und damit an die taumelnden EU-Leitstaaten Frankreich und Deutschland. Die EU soll hierzulande anstelle von Volk und Ständen zum Gesetzgeber und zum letztentscheidenden Gericht werden. Wenn die Stimmbürger diesen Knebelvertrag akzeptieren, haben wir hier garantiert bald französische und deutsche Zustände!
 
Mit freundlichen Grüssen aus den Sümpfen von Bern 

Thomas Matter

Hier können Sie sich die ganze Sendung ansehen:

Zur Sendung
Bern, 13.10.2026
Standpunkt zum EU-Unterwerfungsvertrag

EU-Verpackungsverordnung: Ein Bürokratiemonster und eine Belastung für unsere KMU

 
Die neue EU-Verpackungsverordnung verfolgt ehrenwerte Ziele. Weniger Abfall, mehr Recycling und ein effizienterer Einsatz von Ressourcen sind Anliegen, die auch von vielen Schweizer Gewerbebetrieben mitgetragen werden. Problematisch wird es jedoch dann, wenn gut gemeinte Umweltpolitik zu einem Bürokratiemonster wird, das insbesondere kleine und mittlere Unternehmen überproportional belastet.
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Martin Hübscher
Nationalrat (ZH) und Mitglied
der Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK-N)

Für grosse internationale Konzerne mag die Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung, die seit Mitte August in Kraft ist, zu bewältigen sein. Für ein Schweizer KMU, das nur gelegentlich in die EU exportiert, sind die neuen Dokumentations-, Registrierungs- und Kennzeichnungspflichten jedoch eine massive Belastung. Denn die regulatorischen Anforderungen werden immer komplexer, obwohl die exportierten Mengen oft bescheiden sind. Wer nur einzelne Produkte oder kleinere Chargen in europäische Märkte liefert, muss faktisch dieselben Vorschriften erfüllen wie ein multinationaler Konzern – und das für jedes einzelne EU-Land. Dies schwächt die Wettbewerbsfähigkeit kleiner Unternehmen und schafft Markteintrittshürden gerade für jene Betriebe, die neue Exportmärkte erschliessen möchten.

Damit entsteht ein zunehmendes Ungleichgewicht zwischen Nutzen und Aufwand. Statt sich auf Innovation, Kundenpflege und Wertschöpfung zu konzentrieren, müssen Unternehmerinnen und Unternehmer Zeit und Ressourcen in Formulare, Nachweise, Meldungen und in die Überwachung ständig neuer Rechtsvorschriften investieren.

Abgesehen davon, dass Rechtssicherheit anders aussieht, sind die EU-Regulierungen mit Mehrkosten verbunden. Unter anderem deshalb, weil die sich laufend ändernden administrativen Pflichten oft teure externe Beratung notwendig machen. Hohe Kosten, die vor allem KMU treffen, also jene Betriebe, die nicht über eigene Rechts- oder Compliance-Abteilungen verfügen.

Eine nachhaltige Verpackungspolitik darf nicht dazu führen, dass kleine Produzenten vom Markt verdrängt werden oder auf Exporte verzichten. Umweltziele und wirtschaftliche Vernunft müssen Hand in Hand gehen – sonst gehen Arbeitsplätze und Wohlstand verloren.

Die EU-Verpackungsrichtlinie zeigt exemplarisch, wie sinnlos bürokratisch die EU-Regelungen sind – und was uns droht, wenn wir mit dem EU-Unterwerfungsvertrag automatisch EU-Recht übernehmen müssen. Wer unsere starken KMU und damit Arbeitsplätze und Wohlstand erhalten will, sagt klar NEIN zum EU-Unterwerfungsvertrag.

Postadresse:
Nein zum EU-Unterwerfungsvertrag
Für eine Schweiz ohne EU-Anbindung, 3000 Bern
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


Zu viele E-Mails? Hier Einstellungen anpassen 

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andere NL: inhaltsverzeichnis
- du findest die anderen NL in der rubrik brief an... ganz unten...
Impulswelle-Wochenversand vom 24-10-2026 – SVP-Bundesrats-Poker
Newsletter Aktuell-TV - In allen deutschsprachigen Ländern findet ein Umbruch statt
Impulswelle-Wochenversand vom 17-10-2026 – Schweiz, zwischen Autonomie und NATO
Gerry Mayr: Die ansässigen Rüstungsfirmen machen uns zu Kriegsteilnehmern
Epstein & Dugin: Sind wir jetzt zu weit gegangen?
Verboten gut! Alexander Dugins «Die Epstein-Kriege» – nur bei uns!
Reale Gewalt bekämpfen anstatt virtuelle Pseudo-Gewalt zu erfinden!
Europäisches Patentamt gefährdet Grundlagen der Ernährung 14.Oktober 2026
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ende inhaltsverzeichnis... 
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Alex Krainer:

Kriegsführung und Wahlkalkulation

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Freitag, den 23. Oktober 2026

Am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, finden in Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, die Wahlen zur 26. Knesset statt. Am darauffolgenden Dienstag, dem 3. November, sind in den USA die Kongresswahlen angesetzt. Sowohl die Benjamin Netanjahu Regierungskoalition von als auch die republikanische Mehrheit von Donald Trump im Kongress könnten gestürzt werden, und beide Männer stünden in großen Schwierigkeiten, sollte dies eintreten.

Netanjahu wird sich voraussichtlich in Korruptionsverfahren verwickeln und letztendlich im Gefängnis landen. Trump hingegen, der noch nicht einmal die Hälfte seiner zweiten Amtszeit absolviert hat, könnte zu einem machtlosen Präsidenten werden, der mit hoher Wahrscheinlichkeit vorzeitig durch ein Amtsenthebungsverfahren abgesetzt werden kann. Daher sind beide Männer nun sehr daran interessiert, die Iran-Krise zu beenden und aus einer drohenden, demütigenden Niederlage noch einen Sieg zu erringen.

Wieder Krieg führen, aus den richtigen Gründen

In den letzten zwei bis drei Tagen wurden die Kriegsgerüchte sowohl in den USA als auch in Israel immer lauter. Jüngste Berichte (unter anderem von der New York Times) berufen sich auf anonyme US-Beamte und mit den Beratungen vertraute Personen, die von einer unmittelbar bevorstehenden US-israelischen Kampagne gegen den Iran sprechen, mit dem Ziel, die Schlacht zu beenden.

Offenbar wurden detaillierte Einsatzpläne für einen kurzen, aber intensiven Angriff mit Bomben und Raketen ausgearbeitet. Zu den Zielen gehören Irans Atomanlagen am Berg „Pickaxe“, das Raketen- und Drohnenarsenal sowie die Energieinfrastruktur. Darüber hinaus soll die iranische Führung erneut entmachtet werden – diesmal endgültig und auf eine Weise, wie sie die Welt noch nie erlebt hat.

Ja, wartet nur ab, wir machen das auf jeden Fall!

Um die Rhetorik überzeugender zu gestalten (und das Überraschungsmoment weiter zu verringern), haben US-amerikanische und israelische Streitkräfte ihre Übungen intensiviert und simulierten Luftangriffe auf den Iran über dem Irak und Syrien durchgeführt. US-Kriegsminister Pete Hegseth reiste zudem nach Israel, um sich mit Ministerpräsident Netanjahu zu treffen, die Angriffe zu besprechen und die Einsatzzeiten abzustimmen. Weiterhin wurde über die laufende Zusammenführung von US-Truppen und militärischem Material in der Region berichtet, während gleichzeitig Stützpunkte evakuiert wurden, von denen US-Personal am stärksten iranischen Vergeltungsmaßnahmen ausgesetzt gewesen wäre.

Herr Trump verlieh diesen Vorbereitungen zusätzliche Glaubwürdigkeit, indem er klarstellte, dass die USA keinerlei Verhandlungen mit dem Iran führen und dass „ziemlich bald“ etwas geschehen werde – so oder so. Dies trotz des erdrückenden Sieges der USA im Krieg, der Zerstörung des iranischen Atomprogramms und der vollständigen Kontrolle über die Straße von Hormus. Heutzutage kann man nicht vorsichtig genug sein: Selbst wenn man den Gegner bewusstlos geschlagen hat, ist es ratsam, nach tagelangen Ankündigungen noch ein paar Schläge auszuteilen, nur für alle Fälle.

Liegt es an der Wirtschaft, Dummkopf? Und wessen Wirtschaft?

Liest man jedoch zwischen den Zeilen einiger Äußerungen von US-Beamten, so scheint es, als hofften sie, dass der Iran dem wirtschaftlichen Druck nachgeben werde, mit oder ohne die Bombardierungen, und dass die Wirtschaftskrise und die Inflation die iranische Führung zwingen würden, an den Verhandlungstisch zu kommen und die US-amerikanisch-israelischen Bedingungen zu akzeptieren.

Andererseits wächst auch der wirtschaftliche Druck auf die USA und Israel. Im Falle eines Angriffs würde der Iran wahrscheinlich mit einem Angriff auf die Energieressourcen der gesamten Region Vergeltung üben, was verheerende Folgen sowohl für die Königreiche am Persischen Golf als auch für die globalen Energiemärkte hätte. Selbst ohne weitere militärische Eskalation notiert das Brent-Rohöl bei 115 US-Dollar pro Barrel – ein Anstieg von fast 15 % innerhalb von nur drei Wochen und sehr nahe an den Höchstständen vom Februar und März dieses Jahres, unmittelbar nach den US-amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran.

Selbst auf dem aktuellen Niveau verursachen die Energiepreise gravierende Störungen und erfordern dringende Gegenmaßnahmen, keine weiteren politischen riskanten Manöver. Weitere Konflikte könnten die Ölpreise auf ein nie dagewesenes Niveau ansteigen lassen, mit unvorhersehbaren wirtschaftlichen, sozialen und politischen Folgen für die westliche Welt.

Wer wird als Erster an den Verhandlungstisch gezwungen?

Die Annahme, die Iraner würden zuerst nachgeben, könnte sich als Wunschdenken von Präsident Trump und seinen Beratern erweisen. Vielmehr ist es wahrscheinlich, dass die USA das von Herrn Trump unterzeichnete Memorandum of Understanding wieder hervorholen und auf die Iraner zugehen müssen, um zu signalisieren: „Dieses Mal werden wir entgegenkommend sein, unser Wort halten und die Blockade gegen den Iran im Gegenzug für die Öffnung der Straße von Hormus aufheben.“

In diesem Sinne haben wir bereits erlebt, wie die USA von den verstorbenen Senators Lindsay Graham „knochenbrechenden“ Sanktionen des gegen Russland abgerückt sind, damit Trump seinen „Diesel-Deal“ mit Wladimir Putin abschließen konnte (man beachte, dass dies überhaupt nichts zur Senkung des Marktpreises für Diesel beigetragen hat).

Nach den Zwischenwahlen muss Trump möglicherweise auch gegenüber den Iranern pragmatischer vorgehen. Die Zeit wird es zeigen; ich erwarte, dass wir in den nächsten zehn Tagen vor allem harte Rhetorik und unnachgiebiges Bekenntnis zu einem vollständigen Sieg über den Iran erleben werden. Nach den Wahlen könnte sich ein weniger rücksichtsloser und pragmatischerer Ansatz durchsetzen.

Es geht nicht nur um Hormuz…

Im vergangenen Monat eskalierte der Krieg zwischen Ansarallah und Saudi-Arabien sowie den von Saudi-Arabien unterstützten Kräften im Jemen dramatisch. Infolgedessen kontrollieren die USA die Meerenge von Bab al-Mandab ebenso weitgehend wie die Straße von Hormus. Von den beiden Meerengen ist Bab al-Mandab wohl die wichtigere und steht nun vollständig unter der Kontrolle von Ansarallah. Daran wird auch der Einsatz von Bomben und Raketen nichts ändern.

Wie der ehemalige MI6-Chef (2009-2014), Sir John Sawers, kürzlich aussagte: „Die Huthis sind gekommen, um zu bleiben. Sie werden nicht besiegt werden und sie werden auf absehbare Zeit einen großen Teil des Jemen kontrollieren.“

Damit entstehen zwei wichtige regionale Handelsknotenpunkte, die nun beide von US-Gegnern und nicht von US-Verbündeten kontrolliert werden. Es erscheint unwahrscheinlich, dass die Zeiten westlicher Dominanz im Nahen Osten bald zurückkehren werden. Die Folgen werden weit über hohe Ölpreise hinausgehen: Sie werden sich über viele Jahre hinweg fortsetzen, und die neue Normalität ist aus heutiger Sicht möglicherweise noch gar nicht absehbar.
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Der Niedergang Europas und seine geostrategischen Auswirkungen

Der Sondergesandte Wladimir Putins erklärte heute in Istanbul, die künftige Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA (und anderen Nationen) werde „glorreich“ sein.

Eine Folge der politischen Instabilität in Frankreich war die Offenlegung des Zerfalls westlicher Bündnisse, da sich Präsident Trump und Präsident Macron  gegenseitig Beleidigungen und die Schuld für die Unruhen in Frankreich zuschoben. Es herrscht offenbar Einigkeit darüber, dass die Unruhen, die sich auf viele andere europäische Länder ausgebreitet haben, anhalten und sich verschärfen werden.

Wenn wir doch nur frühzeitig Anzeichen dafür gehabt hätten, dass die Dinge aus dem Ruder gelaufen sind…

Tatsächlich scheint die französische Regierung in einer Art Teufelskreis gefangen zu sein, der sowohl von unten als auch von oben heraufkommt: Während die notleidende französische Bevölkerung zunehmend unruhig wird und bereit ist, auf die Straße zu gehen und zu protestieren, üben die globalen Kapitalmärkte Druck auf Frankreichs desolate Finanzlage aus. Allein in den letzten zehn Monaten ist der Zinssatz für französische Staatsanleihen um fast 40 % gestiegen.

Bild

Diese Grafik war übrigens innerhalb eines Tages überholt. Inzwischen lag der Zinssatz für zehnjährige französische Staatsanleihen bei 4,935 %. Anders als in den USA stagnierten die französischen Aktienkurse jedoch und könnten sogar in einen Bärenmarkt eingetreten sein. Da sowohl Anleihen- als auch Aktienkurse einbrachen, schmolz der Wert der Sicherheiten im Bankensystem in einem sich selbst verstärkenden Kreislauf dahin – und ein Ende ist nicht absehbar.

In Frankreich machen die Staatsausgaben fast 57 % des BIP aus. Michael Aarouet  hat einen hilfreichen Vergleich des französischen Staatsanteils am BIP mit dem anderer kapitalistischer liberaler Demokratien zusammengestellt:

Das System ertrinkt in Schulden…

Mit 3,6 Billionen Euro liegt Frankreichs Staatsverschuldung bei knapp 120 % des BIP. Inzwischen rufen diese Billionen an Schulden und die oben genannten BIP-Prozentsätze meist nur noch Gähnen hervor, da sie zur neuen Normalität geworden sind. Berechnet man die Staatsverschuldung jedoch pro Kopf , sieht die Lage deutlich ernster aus: 3,6 Billionen Euro entsprechen etwa 52.000 Euro pro Einwohner Frankreichs. Angesichts der jährlichen Haushaltsdefizite der Regierung von bis zu 5,8 % wird diese Schuldenlast mit Sicherheit weiter anwachsen, die französische Wirtschaft ersticken und den sozialen Druck weiter verschärfen.

Nein, es geht nicht um „Sozialismus“. Es geht um viel mehr!

Und wer jetzt „Sozialismus“ rufen will, muss verstehen, dass das Problem nicht von verschwenderischen „sozialistischen“ Regierungen ausgeht und sich auch nicht durch die Wahl kapitalistischer, konservativer und für einen schlanken Staat eintretender Politiker lösen lässt. Das Problem ist vielmehr systembedingt, und das System ist nachweislich immun gegen die beabsichtigten oder gewünschten politischen Maßnahmen gewählter Amtsträger und erst recht gegen den Willen ihrer Wähler.

Selbst wenn sie sich leidenschaftlich für ausgeglichene Haushalte, Schuldenabbau und eine Reduzierung des staatlichen Einflusses auf die Wirtschaft einsetzen, werden Amtsträger nach ihrem Amtsantritt den eingeschlagenen Weg der Defizitfinanzierung fortsetzen. Ich habe dies im August in dem Artikel mit dem Titel „ Warum Regierungen niemals auf Defizitfinanzierung verzichten dürfen „Diese Probleme lassen sich nicht durch Abstimmungen lösen.“ Der Artikel ist unten verlinkt:

I-System TrendCompass
Warum Regierungen niemals auf Defizitfinanzierung verzichten dürfen
Im gestrigen Bericht haben wir den beschleunigten Trend der staatlichen Defizitausgaben und den wachsenden Berg unbezahlbarer Schulden betrachtet. Ich habe darauf hingewiesen, dass in einer solchen Situation jeder Unternehmer und jeder Haushalt seine Ausgaben reduzieren und alles daransetzen würde, seine Schulden abzubauen, aber dass…
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Die geostrategischen Folgen

Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass die schwelende, sich verschärfende Finanzkrise erhebliche geostrategische Folgen haben wird. Irgendwann wird die auf gemeinsamen Werten beruhende Einheit des Westens zu zerfallen beginnen, und einzelne Nationen werden versuchen, die Krise im eigenen Land zu bewältigen, ungeachtet der möglichen Auswirkungen auf ihre Verbündeten, die ebenfalls gemeinsame Werte teilen.

Tatsächlich haben wir diesen Punkt längst überschritten; das beste Beispiel dafür ist Präsident Trumps jüngster „Diesel-Deal“ mit dem russischen Präsidenten Putin . Dieser Deal verdeutlicht auch die Fähigkeit der Vereinigten Staaten, die Krise zu bewältigen und durch die Bewältigung ihrer Finanzkrise einen sanfteren Übergang zu ermöglichen. Weitere Beispiele sind der amerikanische Einfluss auf andere Nationen der westlichen Hemisphäre, die nach und nach in Außenposten der Wall-Street-Banken verwandelt werden.

Ungeachtet der ethischen Implikationen dieser Vereinbarungen sichern sie den emittierenden Banken neue Sicherheiten und künftige Nachfrage nach US-Dollar. Das wird die US-Finanzkrise zumindest teilweise abmildern. Die Europäer hingegen stecken tief in der Klemme. Innerhalb weniger Jahre ist es ihnen gelungen, nicht nur ihre industrielle Basis und Energieproduktion, sondern auch ihre Beziehungen zu Russland, China, Iran, arabischen Staaten, großen Teilen des globalen Südens und den Vereinigten Staaten weitgehend zu zerstören.

Die einzige Front, auf der sie noch nennenswerten Einfluss haben, ist die gegen die eigene Bevölkerung, wo Regulierung, Zensur und Repression täglich zunehmen, was zu Demonstrationen und Aufständen führt. Gleichzeitig versuchen sie mit aller Macht, den weißen, christlichen Teil dieser Bevölkerung davon zu überzeugen, dass es richtig und notwendig sei, ihre „Pflicht“ zu erfüllen und sich und ihre Kinder in einem Krieg gegen Russland zu opfern, um ihre Länder und ihre Lebensweise zu schützen.

Verzweifelt auf Krieg

Inzwischen hat jedoch ein großer Teil dieser Bevölkerung kein Interesse mehr an diesem Lebensstil, und die Krise verschärft sich zusehends. Daher gehen die meisten Beobachter davon aus, dass sich die Entwicklung nicht ändern wird. Die Unfähigkeit und der Unwille, die Probleme auch nur ansatzweise zu lösen, lassen den Machthabern nur den Krieg als einziges Ventil. Selbst in dieser Hinsicht gerät Europa zunehmend in eine Isolation.

Unser designierter Feind, Russland, versteht die Lage sehr wohl und ist bereit, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, um künftig eine kooperativere und konstruktivere Beziehung aufzubauen. Unter den amerikanischen Offiziellen scheinen immer mehr bereit zu sein, die Russophobie abzulegen und sich wieder den wichtigen Dingen zuzuwenden, wie wir beim Dieselabkommen und der Sitzung des UN-Sicherheitsrats in der vergangenen Woche gesehen haben. Während der Sitzung des UN-Sicherheitsrats standen die versöhnlichen Äußerungen der USA gegenüber Russland in scharfem Kontrast zur fanatischen und feindseligen Haltung der europäischen Vertreter.

Das Schicksal der eingefrorenen Vermögenswerte Russlands

Damit kommen wir zurück zum Schicksal der in westlichen Jurisdiktionen eingefrorenen russischen Vermögenswerte. Der fragliche Betrag wird auf 300 bis 335 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Großteil dieser Vermögenswerte befindet sich in Europa: Der größte Teil wird von der belgischen Zentralverwahrstelle Euroclear verwaltet, die rund 190 bis 208 Milliarden US-Dollar hält.

Frankreich hält russische Zentralbankgelder in Höhe von bis zu 71 Milliarden US-Dollar, doch es besteht der Verdacht, dass die Regierung Macron bereits einen Großteil davon veruntreut hat. Neueren Zahlen zufolge befinden sich nur noch etwa 25,6 Milliarden US-Dollar der russischen Gelder in französischer Obhut. Großbritannien hält russische Vermögenswerte im Wert von rund 37 Milliarden US-Dollar. Der US-Anteil wird hingegen auf lediglich 5 bis 8 Milliarden US-Dollar geschätzt, hauptsächlich in Form von Schuldverschreibungen und Bargeld.

Bei seinem jüngsten Auftritt auf dem Warschauer Sicherheitsforum , der britische Agent der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski erklärte des Präsidenten , dass diese Vermögenswerte nur „über unsere Leichen“ an Russland zurückgegeben würden. Tatsächlich ist es unwahrscheinlich, dass Russland diese Vermögenswerte in absehbarer Zeit zurückerhält, doch sowohl der Kreml als auch ihre amerikanischen Partner könnten ihre eigenen Gründe haben, diese Vermögenswerte vollständig in US-Gewahrsam zu übergeben.

Im vergangenen August, unmittelbar nach dem Gipfeltreffen in Alaska zwischen Präsident Trump und Präsident Putin, schrieb ich Folgendes:

Ich vermute, dass eines der Ergebnisse der russisch-amerikanischen Zusammenarbeit – das werden wir im Laufe der Zeit erfahren – über das Schicksal der von westlichen Ländern eingefrorenen russischen Vermögenswerte entscheiden wird. … Trump dürfte großes Interesse daran haben, dass Russland dieses Geld in den USA investiert. Die Russen ihrerseits haben allen Grund, Trump entgegenzukommen, und ein solches Investitionsabkommen würde die Zusammenarbeit beider Mächte sicherlich erheblich fördern. …

Für das britische Finanzsystem, das unter einem Mangel an Sicherheiten leidet, könnte dies katastrophale Folgen haben. Dasselbe gilt für Europa: Emmanuel Macrons Plan, 260 Milliarden Dollar an eingefrorenen russischen Vermögenswerten als Sicherheiten für Wiederaufbauinvestitionen zu nutzen, sollte ebenfalls einen groß angelegten Kreditimpuls in Europa auslösen. Der Wiederaufbau [der Ukraine] sollte von europäischen Banken und an europäische Unternehmen vergebenen Aufträgen finanziert werden. Leider wird all dies ohne die starke Unterstützung der Vereinigten Staaten nicht möglich sein.

Wenn man bei Donald Trump überhaupt etwas vorhersehen kann, dann ist es, dass er diese Vermögenswerte in den USA haben will … Für denselben geringen Preis kann er den doppelzüngigen, kriegstreiberischen Europäern einen weiteren demütigenden Tritt in den Hintern versetzen. Ich sehe ihn dieser Versuchung einfach nicht widerstehen, und schon bald werden die Nachrichten berichten, dass Trump die Überführung der in Europa befindlichen russischen Vermögenswerte in US-Gewahrsam angeordnet hat. Den Europäern wird nichts anderes übrig bleiben, als sich zu fügen.

Der Sondergesandte von Wladimir Putin: Es wird glorreich werden!

Erst heute, am ersten Tag des XIX. Eurasischen Wirtschaftsforums Verona in Istanbul, sprach Herr Kirill Dmitriev, CEO des Russischen Direktinvestitionsfonds und Sondergesandter Wladimir Putins für Investitions- und Wirtschaftskooperation, darüber, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Russland und den Vereinigten Staaten die Grundlage für den Dialog und die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Mächten bilde. 

Er sagte außerdem, diese Kooperation werde den Druck auf die europäischen Regierungen weiter erhöhen: Wenn sie sähen, wie Russland und die Vereinigten Staaten eine für beide Seiten vorteilhafte und konstruktive Zusammenarbeit betreiben, würden die Europäer nicht zurückbleiben wollen. Sie müssten sich mit der Zeit besinnen und an den Verhandlungstisch zurückkehren. Der stets optimistische Herr Dmitriev wählte den Begriff „glorreich“, um die letztendlichen Ergebnisse dieser Kooperation zu beschreiben. Die Ausführungen von Herrn Dmitriev beginnen bei Minute 1:38 im unten verlinkten Video.

Nun, die Europäer zur Vernunft zu bringen, wird eine ganz andere Herausforderung sein, und um die fragwürdige Situation zu lösen, müsste Russland seine eingefrorenen Vermögenswerte in US-Gewahrsam nehmen. Wenn das passiert, wird die EU einen schweren finanziellen Schlag erleiden. Leute wie Herr Sikorski haben dann wohl kaum eine andere Wahl, als „unsere Leichen“ anzubieten.

Gefangen in politischer Lähmung, konfrontiert mit unlösbaren Wirtschaftskrisen und eingeklemmt zwischen dem von ihm entfremdeten Russland und den feindseligen Vereinigten Staaten, wird Europa sich damit abfinden müssen, dass die Welt nach vielen Jahrhunderten nicht mehr eurozentrisch ist und dass es lernen muss, andere Akteure auf der globalen Bühne als gleichwertig zu behandeln.

Hoffentlich entsteht nach anfänglichen Entzugserscheinungen ein völlig nüchternes, konstruktives und kooperatives Europa ohne Überlegenheitskomplexe. Je eher, desto besser für alle Beteiligten. Wer weiß, vielleicht wird es ja wirklich glorreich, wenn nicht für Herrn Sikorski, dann sicherlich für die meisten von uns.

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gute anlyse - keine lösungsvorschläge
Wie bitte? Niemand weiß, was Geld ist? 22. Oktober 2026
Heute beginnt das dreitägige XIX. Eurasische Wirtschaftsforum Verona, das erneut in Istanbul, Türkei, stattfindet. Ich freue mich sehr über die Einladung als Redner zum Thema „Welche Veränderungen stehen der Weltwirtschaft bevor?“. Das Thema ist recht vage und umfassend, und ich bin überzeugt, dass Geld eine zentrale Rolle für unser Verständnis zukünftiger wirtschaftlicher Veränderungen spielen sollte. Meine Ausführungen werden den langjährigen Abonnenten dieses Newsletters bekannt vorkommen. Los geht’s:

Wenn wir über wirtschaftlichen Wandel sprechen, ohne das Konzept des Geldes zu thematisieren, könnten wir wichtige Aspekte außer Acht lassen und viele wichtige Fragen unbeantwortet lassen. Wir sind zwar von Ökonomen, Finanzanalysten und Bankern umgeben, aber die Wahrheit ist – und darüber sollten wir ehrlich sein –, dass niemand wirklich weiß, was Geld ist. Das ist kein Übertreibung – es ist ein Zitat von Dr. Richard Werner, einem Banker und einem der weltweit führenden Experten für Geldfragen.

Ich habe fast 30 Jahre als Marktanalyst, Händler und Hedgefondsmanager gearbeitet und unzählige Stunden mit anderen Analysten, Ökonomen, Hedgefondsmanagern und Bankern diskutiert. Und ich stimme zu: Selbst unter den Bankern – die per Definition mit Geld handeln – weiß niemand so recht, was Geld eigentlich ist. Doch Geld existiert: Es ist da, also muss es etwas sein. Unbeantwortete Fragen, die eigentlich beantwortet werden sollten. Deshalb habe ich versucht, eine zufriedenstellende Antwort auf die Frage zu finden: Was ist Geld?

In der heutigen Welt ist das Problem so komplex, dass es einem fast unlösbaren gordischen Knoten gleicht. Anstatt zu versuchen, diesen Knoten zu entwirren, lade ich Sie zu einem Gedankenexperiment ein: Wir werden die gesamte Komplexität beseitigen, indem wir zu den Grundlagen zurückkehren.

Stellen Sie sich das Leben eines Nomadenstammes vor; ich denke, die meisten von uns haben schon einmal eine Dokumentation über das Leben der Nomaden gesehen: Sie leben ohne Geld, sind aber ständig beschäftigt. Im Allgemeinen muss die gesamte Gruppe für ihren Lebensunterhalt sorgen. Jeder, vom Kleinkind bis zum Ältesten, hat seine zugewiesenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Mit anderen Worten: Nahezu die gesamte Arbeitskraft der Gruppe wird für die Sicherung ihres Lebensunterhalts aufgewendet, sodass wir keinen nennenswerten zivilisatorischen Fortschritt feststellen können.

Sobald die Menschen jedoch den Ackerbau entdecken, steigt ihre Produktivität und die Gruppe erwirtschaftet einen Überschuss: Sie produziert mehr, als sie zum bloßen Überleben benötigt. Ab diesem Zeitpunkt muss nicht mehr jeder arbeiten, sodass die Gruppe die überschüssige Arbeitskraft für andere Zwecke als die reine Nahrungsbeschaffung einsetzen kann. Die Gruppe kennt ihre dringendsten Bedürfnisse oder Wünsche: Sie könnte beispielsweise Bewässerungskanäle bauen, um die Ernteerträge zu steigern, oder Straßen und Brücken errichten, die ihr Zugang zu zusätzlichen Jagdgründen, fruchtbaren Feldern oder Märkten verschaffen, auf denen sie Waren mit den Nachbargemeinden tauschen kann.

Doch auch die Arbeiter, die Bewässerungskanäle, Straßen und Brücken bauen, müssen ihre Familien ernähren. Daher werden sie aus dem Überschuss der Gruppe versorgt. Um dies gerecht und transparent zu gestalten, kann die Gruppe den verfügbaren Überschuss in Token aufteilen und genügend Token ausgeben, um sicherzustellen, dass jeder Arbeiter ausreichend Fleisch, Getreide, Speiseöl und andere Lebensmittel erhält.

Angenommen, die Gruppe entwickelt einen realisierbaren Plan und alle stimmen zu, könnten Bewässerungskanäle, Straßen und Brücken gebaut werden. Diese Investitionen würden die Produktivität der Gruppe weiter steigern und so zusätzlichen Überschuss und größeren Wohlstand generieren. Mit der Zeit könnte die Gemeinschaft immer wohlhabender werden; manche Arbeitskräfte würden sich spezialisieren, das Wissen würde sich weiterentwickeln und die Technologien würden sich verbessern. Mit steigender Produktivität und wachsendem Wohlstand könnte die Gruppe ihren Überschuss für den Bau von Schulen, Krankenhäusern, Tempeln, Kathedralen oder Pyramiden verwenden. Sie könnte auch Wissenschaftler, Ingenieure, Philosophen, Komponisten und Dramatiker fördern und so zur Entstehung prächtiger Städte, Universitäten, Theater, Sinfonien, zeitloser Romane und Weltraumforschungsprogramme beitragen. Kurz gesagt, es kommt zu einer Blütezeit der Zivilisation.

Dieses einfache Gedankenexperiment fasst den menschlichen Fortschritt zusammen, was unstrittig ist, bietet aber auch einen Rahmen zum Verständnis der Rolle von Geld und Kredit in diesem Prozess. Dieser Rahmen führt zu einigen wichtigen Schlussfolgerungen:

  1. Geld sollte vielmehr Ausdruck des Wohlstands einer Volkswirtschaft sein und den von ihr generierten sozialen Überschuss bzw. die sozialen Ersparnisse widerspiegeln.

  2. Geht man davon aus, dass eine bestimmte Gemeinschaft Gutscheine oder Token als Geld verwendet, so ist klar, dass je größer ihr Vermögen ist, desto mehr Token im Umlauf sein sollten. Hier sehe ich die Grenzen der Verwendung von Gold, Silber oder Währungen mit begrenzter Verfügbarkeit wie Bitcoin als Geld.

  3. Wenn die Anzahl der ausgegebenen Wertmarken den sozialen Überschuss übersteigt, könnten einige Arbeiter Hunger leiden. Das könnte zu sozialen Unruhen führen.

  4. Eine Gemeinschaft könnte einen Kredit auf ihre eigene zukünftige Produktivität vergeben, wenn sie davon überzeugt ist, dass die von ihr hergestellten Kapitalgüter den Wohlstand der Gemeinschaft um mehr steigern werden, als sie heute investiert.

  5. Sobald Geld verbraucht ist, sollte es verschwinden: Wenn ich beispielsweise einige meiner Token gegen ein Stück Fleisch oder eine Portion Getreide eintausche und diese esse, stellen diese Token verbrauchte Güter dar und sollten daher ungültig gemacht werden.

  6. Die Geldschöpfung sollte eine öffentliche, keine private Aufgabe sein. Dies impliziert letztlich, dass Zentralbanken nicht unabhängig vom politischen Prozess in der Gesellschaft agieren, sondern diesem untergeordnet sein sollten.

  7. Die Entscheidungen darüber, welche Investitionen getätigt werden sollen und welche nicht, obliegen der Gruppe und sollten in einem demokratischen Prozess getroffen werden. Nur die Gruppenmitglieder selbst kennen ihre Bedürfnisse und Wünsche. Sie könnten beispielsweise Infrastruktur, Maschinen, Verkehrssysteme, Schulen, Bibliotheken oder Kirchen bauen und einen Teil ihres Vermögens für Kunst, Wissenschaft, Unterhaltung, Sport und Freizeitaktivitäten ausgeben.

Normale menschliche Gemeinschaften würden ihr Vermögen wahrscheinlich nicht für Technologien ausgeben wollen, um die Sonne zu verdunkeln, rotes Fleisch durch Insektenfutter zu ersetzen, Biolabore zu bauen, um Funktionsgewinnforschung zu betreiben und Krankheitserreger tödlicher und ansteckender zu machen; oder um Anlagen zu bauen, um Kohlenstoff aus der Atmosphäre abzuscheiden und unter der Erde zu vergraben.

Wenn ein effektives Buchhaltungssystem vorhanden wäre, bräuchte die Gemeinschaft überhaupt kein Geld. Für uns, die wir in der heutigen Welt aufgewachsen sind, mag das schwer vorstellbar sein, doch das alte Ägypten brachte eine 3000 Jahre alte Zivilisation hervor, die ganz ohne Geld auskam. Dasselbe gilt für die Inkas in Südamerika.

Was ich heute hier vorschlage, ist keine Erklärung des Geldes, sondern ein Denkrahmen, der uns helfen könnte, Veränderungen in der Realwirtschaft zu verstehen. Sollten einige dieser Gedanken radikal erscheinen, bitte ich um Entschuldigung, aber ich glaube, wir müssen auch radikale Ideen in Betracht ziehen. Wir stehen vor Veränderungen, die fünf oder sechs Jahrhunderte Kontinuität unter den derzeit vorherrschenden Lehrmeinungen zunichtemachen könnten, und diese Lehrmeinungen haben uns an einen Punkt gebracht, an dem selbst unter Experten niemand mehr wirklich weiß, was Geld ist.

Um den Weg in die Zukunft zu ebnen, sollten wir die Natur sozialer Technologien, die unseren Fortschritt beschleunigen können – wie Geld und Kredit –, bestmöglich und klar verstehen. Wir müssen uns außerdem ein möglichst klares Bild davon machen, was wir erreichen wollen, und dafür benötigen wir ein gemeinsames Verständnis dessen, was es bedeutet, Mensch zu sein.

Für manche sind wir nichts weiter als manipulierbare Wesen, die man mit Videospielen unterhält und mit Drogen betäubt. Für andere ist die Menschheit eine göttliche Schöpfung, ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebensharmonie. Um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir uns anstrengen und einen Weg nach vorn finden.

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Lafontaine: Gesichert rechtsextrem ist, wer das Feindbild der "bösen Russen" pflegt

Wer und was ist in Deutschland "Nazi" beziehungsweise "gesichert rechtsextrem"? Dieser Frage ist ein Meinungsartikel auf RT DE im Juni nachgegangen, nun äußerte sich der ehemalige SPD-Vorsitzende Oskar Lafontaine in einem Artikel für die Nachdenkseiten dazu.
Lafontaine: Gesichert rechtsextrem ist, wer das Feindbild der "bösen Russen" pflegt
Quelle: Gettyimages.ru © Schlueter/Getty Images

Oskar Lafontaine, der ehemalige SPD-Vorsitzende und langjährige "Landesvater" Saarlands, später Co-Vorsitzende der Linken und nun parteilos, ist in einem Artikel für die Nachdenkseiten hart mit dem Mainstreamnarrativ der "gesichert rechtsextremen" AfD ins Gericht gegangen. Der Begriff und besonders seine Zuordnung zur AfD hätten für eine "beispiellose Verwirrung" in der deutschen Politik gesorgt, argumentiert Lafontaine.

Der Landesverfassungsschutz, der den Begriff in die Welt gesetzt hat, sei eine Abteilung des Innenministeriums und unterstehe dem Innenminister. Eine unabhängige Einschätzung sei da ohnehin nicht zu erwarten, aber offenkundig wüssten die jeweiligen Minister und ihre Abteilungen gar nicht, was rechtsextrem ist:

"Eine besondere Expertise in der Extremismusforschung haben weder die Innenminister noch der Verfassungsschutz. Sie urteilen notwendigerweise parteiisch."

Weiter stellt der Lafontaine in seinem Artikel klar, was aus seiner Sicht rechtsextrem ist:

"Die Unterstützung der Faschisten in der Ukraine und in Israel mit Waffenlieferungen und Geld durch die Brandmauer-Parteien macht diese zu Helfern des Faschismus. […] 

Für mich waren unverhältnismäßige Aufrüstung und daraus folgender massiver Sozialabbau schon immer rechtsextrem. Auch halte ich den Antisemitismus und das Schüren von Ausländerhass für rechtsextrem. Angesichts der Ermordung von 25 Millionen Bürgern der Sowjetunion, darunter die Hälfte Russen, ist es besonders verwerflich und gesichert rechtsextrem, täglich das Feindbild des bösen Russen zu pflegen. Die Nazis nannten die Russen Untermenschen. […]

Die fortschreitende Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Parteien, die anmaßend täglich von 'unserer Demokratie' faseln, ist ein Kennzeichen rechter Regierungen. Solange die von CDU/CSU und SPD gebildete Bundesregierung die existenzvernichtenden Sanktionen der EU gegen die Meinungsfreiheit mitträgt, hat sie jede demokratische Glaubwürdigkeit verloren."

Ähnlich hatte auch RT DE-Autor Alexej Danckwardt in dem im Juni erschienenen Meinungsbeitrag "Zur Parteitagsrede der Linken-Chefin: Wer die wahren Nazis in Deutschland sind" argumentiert.

Oskar Lafontaines Artikel endet mit einem Appell an die deutsche Politik, zur Vernunft und zum Augenmaß zurückzukehren:

"Wer die sich vertiefende Spaltung in der deutschen Gesellschaft überwinden will, muss die haltlose Gleichsetzung der heutigen Entwicklung mit dem Ende der Weimarer Republik und dem aufkommenden Nationalsozialismus beenden. Auch wenn es am rechten Rand der AfD zweifellos Extremisten und finstere Figuren gibt, sollten wir zu einer sachlichen Auseinandersetzung zurückkehren."

Mehr zum Thema – Gerichtsurteil: Verfassungsschutz darf AfD vorerst nicht als "gesichert rechtsextrem" einstufen

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Alex Krainer:

Könnte Frankreich in einen Bürgerkrieg abgleiten?

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Montag, den 19. Oktober 2026

Am Samstag, dem 17. Oktober, eskalierten die Demonstrationen in Frankreich. Die Behörden schätzten die Teilnehmerzahl landesweit auf etwa 550.000, die Organisatoren hingegen sprachen von bis zu 800.000 Demonstranten. Der Aktionstag am 17. Oktober war ausdrücklich als Zusammenschluss der seit einem Monat andauernden Studentenbewegung mit dem breiteren Protest gegen die steigenden Lebenshaltungskosten und die Sparprogramme der Regierung inszeniert, an dem sich auch Eltern, Lehrer und Gewerkschaftsmitglieder beteiligten.

Zu den Organisatoren gehörten Schülervertretungen wie die Union Syndicale Lycéenne (USL), Gewerkschaften und Überreste der Gelbwestenbewegung. Die Schülerproteste begannen bereits Mitte September aufgrund des desolaten Zustands des französischen Bildungswesens. Weitere Gruppen schlossen sich den Protesten gegen die explodierenden Lebenshaltungskosten, den Verfall der öffentlichen Dienstleistungen und die wahrgenommene Gleichgültigkeit der Regierung an.

Wie so oft boten diese größtenteils friedlichen Proteste jedoch gewalttätigen Gruppen, Randalierern und Plünderern die Gelegenheit, sich zu vermischen. Die Randalierer strömten in Scharen herbei und attackierten Regierungsgebäude, Geschäfte und die Polizei. Sie zerstörten das historische Rathaus von Limoges durch Brandstiftung, plünderten Hunderte von Geschäften in ganz Frankreich und verwandelten Teile vieler französischer Städte in Kriegsgebiete .

Spontane oder organisierte Gewalt?

Auch wenn diese Proteste wie eine spontane soziale Reaktion auf die sich verschlechternden Lebensbedingungen in Frankreich erscheinen mögen, gibt es erhebliche Hinweise darauf, dass Massenproteste in der Regel von den Sicherheitsdiensten des Tiefen Staates organisiert und gezielt von gewalttätigen Elementen unterwandert werden.

Am Wochenende zeigten sich in Frankreich erste Anzeichen dafür: Die Randalierer trugen schwarze Kapuzen und Gesichtsmasken, und jemand hatte dafür gesorgt, dass ordentlich und professionell verpackte Paletten mit Glasflaschen an den Orten der Ausschreitungen auftauchten (Videomaterial unter dem Link). Das wäre eine beeindruckende logistische und organisatorische Leistung, wenn sie von den Straßenkriminellen selbst inszeniert worden wäre.

Falls die Gewalt organisiert war, stellt sich die Frage: Wer hat sie organisiert und zu welchem ​​Zweck? Ich glaube, die üblichen Verdächtigen finden sich unter den staatlichen Geheimdiensten und der Vielzahl von Nichtregierungsorganisationen, von denen viele genau für solche Zwecke gegründet und großzügig finanziert werden.

Zur Erinnerung: Frankreich erlebte bereits im Sommer 2023 gewaltsame Unruhen. Am 28. Juni 2023, einen Tag nach dem Tod des 17-jährigen Nahel Merzouk durch die Polizei im Pariser Vorort Nanterre, brachen landesweite Ausschreitungen aus. Die Unruhen ereigneten sich in zahlreichen Städten, darunter Paris, Marseille, Lille, Lyon, Bordeaux, Grenoble und auch in Brüssel. Einige der Randalierer waren bewaffnet, und Teile vieler Städte glichen Kriegsgebieten.

 Einigen Berichten zufolge gelangten an die Ukraine gespendete Waffen über den Schwarzmarkt in die Hände von Demonstranten , die damit auf die Polizei schossen. Die Regierung setzte 45.000 Polizisten und Gendarmen ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen, doch die Ausschreitungen dauerten sechs Tage lang mit großer Heftigkeit an. Präsident Emmanuel Macron geriet unter Druck, nicht nur von den Randalierern und der Opposition, sondern – noch besorgniserregender – auch von seinen eigenen Polizeikräften und dem Militär.

Und dann war plötzlich alles vorbei, so abrupt, wie es begonnen hatte. Obwohl Protestmärsche in Frankreich üblicherweise Wochen und Monate dauern, endeten die Unruhen von 2023 bereits nach sechs Tagen. Für Frankreich war das so ungewöhnlich, dass eine Erklärung her musste: Die Medien verbreiteten die Geschichte, die Ausschreitungen seien von Drogenhändlern beendet worden, weil sie deren Geschäfte beeinträchtigt hätten.

So kam es zu einem großen, spontanen Ausbruch der Empörung, der Gerechtigkeit für den jungen Nahel Merzouk forderte. Doch als die Drogendealer die Protestierenden aus unerfindlichen Gründen zum Aufhören aufforderten, da dies ihrem Geschäft schaden würde, entschied die aufgebrachte Jugend kurzerhand, dass der Drogenhandel wichtiger sei als Gerechtigkeit. Das Wort „bizarr“ beschreibt die Ereignisse, die den Fall der Unruhen von 2023 abschlossen, nur unzureichend.

Was steht auf dem Programm?

Wie ich damals schrieb, könnte die Agenda auf den französischen Präsidenten Emmanuel Macron abgezielt haben , der sich zu jener Zeit vom Westen abgrenzte: Zwei Monate zuvor hatte er eine große Delegation französischer Wirtschaftsvertreter nach Peking mitgenommen und mit dem Gedanken gespielt, Frankreich könnte der BRICS-Organisation beitreten. Er plädierte außerdem für Verhandlungen mit Russland und die Berücksichtigung ihrer Sicherheitsbedenken. Nach den Unruhen verwarf er diese Ideen jedoch, und sie wurden seither nicht mehr erwähnt.

Wir können nur mutmaßen, was heute dahintersteckt. Ich persönlich vermute, dass es darum geht, einen Vorwand für ein autoritäreres Vorgehen gegen Bürgerrechte, strengere Zensur und möglicherweise sogar Ausgangssperren zu schaffen. Die Zeit wird es zeigen. In solchen Situationen kalkulieren die Organisatoren von Unruhen damit, dass die Bevölkerung die Wiederherstellung von Recht und Ordnung fordern und bereit sein wird, ihre Bürgerrechte aufzugeben und ein hartes Vorgehen gegen Andersdenkende sowie die Rückkehr zu Ordnung und Stabilität zu begrüßen.

Das könnte alles nach hinten losgehen…

Diese Rechnung könnte jedoch scheitern, wenn die Bevölkerung die Verachtung der Protestierenden gegenüber den Behörden teilt, was in Frankreich derzeit weitgehend der Fall ist. Bereits 2023 standen die staatlichen Institutionen, die zur Niederschlagung der Unruhen eingesetzt worden waren, kurz davor, sich gegen die Regierung zu wenden. Damals schrieben die französischen Polizeigewerkschaften an Präsident Macron und drohten mit einer Revolte: „ Heute befindet sich die Polizei im Kampf, wir befinden uns im Krieg. Morgen werden wir im Widerstand sein, und die Regierung sollte sich dessen bewusst sein .“

Auch in Militärkreisen herrschte eine ähnliche Ansicht: General Pierre Villiers , der in der französischen Militärführung hohes Ansehen genießt, erklärte , die Armee solle dem Volk und nicht Emmanuel Macron gegenüber loyal sein. Es ist nahezu sicher, dass Polizei, Gendarmerie und große Teile des Militärs noch eher geneigt sind, der Regierung den Gehorsam zu verweigern und sich gegen sie zu wenden. Dies könnte zu einem Bürgerkrieg in Frankreich führen, dessen Folgen aus heutiger Sicht völlig unvorhersehbar sind.

Die Zersplitterung des „kollektiven Westens“

Die politische Instabilität in Frankreich hat die Uneinigkeit und den Zerfall des „kollektiven Westens“ weiter verdeutlicht. Gestern griff Präsident Trump Präsident Macron mit einem vernichtenden Beitrag auf TruthSocial an:  

Frankreich brennt! Die Einwanderung von Menschen aus einer völlig anderen Welt, von Menschen mit Hass im Herzen, hat dieses einst so großartige Land zerstört. Schließt eure Grenzen und übernehmt die Kontrolle, bevor es zu spät ist! Präsident Donald J. Trump

Macron wandte sich seinerseits in einer Erklärung an die Nation und gab Trump indirekt die Schuld an den Unruhen : „Wir sollten friedliche Demonstranten niemals mit Plünderern und Randalierern verwechseln, denn es gibt Menschen, die zu Recht das Gefühl haben, dass die Treibstoffpreise zu hoch sind. Das liegt am Iran-Krieg.“

Angesichts zunehmender sozialer, wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen sind die westlichen Mächte und ihre Führungskräfte immer orientierungsloser und unfähig, die Ordnung wiederherzustellen, geschweige denn eine wirtschaftliche Erholung herbeizuführen. Es scheint, als sei ihr einziger Weg der Krieg und die Entfachung eines großen Krieges gegen Russland, ihren erklärten äußeren Feind, ihre letzte Hoffnung, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Unterstützung der Bevölkerung für die Regierung zurückzugewinnen. Zumindest im Moment erscheint dies sehr unwahrscheinlich, insbesondere in Frankreich.

In einer Stadt (ich konnte nicht herausfinden, welche) schoben Demonstranten am Samstag eine Guillotine auf die Straße . Es war nur ein Modell, aber es zeigt, wohin der Wind der sozialen Revolution weht. In Paris  skandierten die Demonstranten.  „Wir haben Ludwig XVI guillotiniert. Macron, Macron, wir werden es wieder tun.“ 

Die kollektive Stimmung tendiert eindeutig zu einer allgemeinen Revolte und einer entschlosseneren Forderung nach Rechenschaftspflicht und Gerechtigkeit. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Protestierenden diesmal gegenüber den Drogenhändlern genauso rücksichtsvoll sein werden wie vor drei Sommern.

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Schulden auswachsen ist unmöglich

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Donnerstag, den 15. Oktober 2026

Wie ich gestern bereits erläutert habe, funktionieren unsere gesamten Wirtschaftssysteme wie Gewichtsverlagerungsmechanismen, die  mit zunehmendem Wachstum und Fortschritt immer stärkere Zugkräfte erfordern. Der Grund dafür ist, dass die Kaufkraft systematisch von Landwirten, Arbeitern und KMU (kleinen und mittleren Unternehmen) nach oben zu „dem Haus“ – der Finanzoligarchie und ihren Kundenkonzernen – umverteilt wird. Dies ist keine revolutionäre Behauptung, sondern eine nachweisbare und messbare Tatsache.

Die obige Grafik zeigt den unaufhaltsamen Trend, dass sich immer mehr des gesamten Haushaltsvermögens der USA in den Händen der reichsten 0,1 % konzentriert. Man muss kein radikaler Denker sein, um dies zu bemerken und zu erkennen, dass es ein Problem darstellt – nicht nur für die unteren 99,9 %, sondern auch für die reichsten 0,01 %. Wie ich gestern bereits erwähnte: Wenn Sie ein Unternehmen besitzen oder mehrere, hängt der Erfolg dieser Unternehmen maßgeblich von der Kaufkraft ihrer Kunden ab.

Der Fortschritt beschleunigt sich.

Die gestern vom Bureau of Labor Statistics veröffentlichten Inflationsdaten deuten darauf hin, dass sich dieser Gewichtstransfer (tatsächlich ein Vermögenstransfer) beschleunigt, wobei die annualisierte Gesamtinflation im September 3,7 % erreichte (+0,6 % gegenüber dem Vormonat), gegenüber 3,4 % im August.Bild

Gleichzeitig halten die Lohnsteigerungen nicht mit der Inflation Schritt, was zu einem anhaltenden Kaufkraftverlust der Arbeitnehmer führt:Bild

Wie aus der obigen Grafik hervorgeht, verzeichnete die US-Wirtschaft sechs Monate in Folge sinkende Reallöhne. Dies könnte sich zu einem erheblichen Gegenwind für die Wirtschaft entwickeln, der nur durch die stetig steigende Staatsverschuldung und -ausgaben ausgeglichen werden kann, was zu wachsenden Haushaltsdefiziten und einer bereits jetzt nicht mehr zu bewältigenden öffentlichen Verschuldung führt.

Kriege sind teuer; sie zu verlieren noch viel teurer.

Auffällig an den beiden obigen Diagrammen ist, dass der Anstieg der Inflationsrate und der Rückgang der Reallöhne zeitlich zusammenfallen. Zudem fallen beide Ereignisse mit dem Beginn des verhängnisvollen Krieges zwischen den USA und Israel gegen den Iran zusammen. Indirekt zahlt das amerikanische Volk die Zeche für diesen Fehler – und zahlt sie bereits.

Laut Mark Zandi von Moody’s Analytics belaufen sich die Kosten des Iran-Krieges für einen durchschnittlichen US-Haushalt in den letzten acht Monaten auf über 2.000 US-Dollar. Diese Summe ergibt sich aus den gestiegenen Preisen für Benzin, Diesel, Kerosin und Heizöl, den zusätzlichen Militärausgaben und den höheren Zinsen. Doch dieser Wert ist möglicherweise noch nicht endgültig: Der Krieg ist noch nicht vorbei, und die US-Wirtschaft wird die Folgen noch sehr lange tragen müssen.

Um Kriege zu finanzieren, muss die US-Regierung Kredite aufnehmen. Daher belasten die Kriegskosten die Wirtschaft auch lange nach Kriegsende mit Kaufkraftverlust und sinkendem Wohlstand. Dies gilt unabhängig vom Ausgang des Krieges. Großbritannien zahlte seine Schulden aus dem Ersten Weltkrieg bekanntlich fast 100 Jahre lang ab – von 1917 bis März 2015. Zur Finanzierung seiner Kriegsbeteiligung nahm Großbritannien Kredite in Höhe von rund 7 Milliarden Pfund auf, wodurch sich seine Schulden von etwa 650–706 Millionen Pfund im Jahr 1914 auf rund 7,4–7,5 Milliarden Pfund im Jahr 1919 erhöhten. Allein die Zinsen für diese Kredite beliefen sich auf etwa 5,5 Milliarden Pfund.

Der Parasit tötet den Wirt

Die Vereinigten Staaten, die sich seit dem Zweiten Weltkrieg fast ununterbrochen im Kriegszustand befinden, haben einen enormen Schuldenberg angehäuft, der sich nicht nur auf die offiziellen öffentlichen Schulden der Bundesregierung in Höhe von 40 Billionen Dollar beschränkt. Die Gesamtverschuldung des Systems umfasst auch Schulden des privaten Sektors, darunter Studienkredite, Autokredite, Kreditkartenschulden, Hypotheken und Unternehmensschulden.

Die Gesamtverschuldung des Kreditmarktes (öffentliche und private Schulden) beläuft sich auf fast 119 Billionen US-Dollar. Dies entspricht etwa 350.000 US-Dollar pro Einwohner der USA bzw. 750.000 US-Dollar pro Steuerzahler, dessen mittleres Einkommen lediglich 66.000 US-Dollar beträgt. Im Laufe der Zeit ist diese Schuldenlast stetig gestiegen, was zu einem immer stärkeren Abfluss von Vermögen und Kaufkraft in den Finanzsektor und weg von anderen Wirtschaftszweigen geführt hat.

Das beschreibt im Grunde den Mechanismus der Gewichtsverlagerung in der Wirtschaft, der leider keinen Rückwärtsgang hat. In einem Umfeld, das von Preisinflation und steigenden Zinsen geprägt ist, beschleunigt er sich nun in die falsche Richtung.

Definition von nicht nachhaltig laut Lehrbuch

Wer wie ich Wirtschaftswissenschaften studiert hat, könnte meinen, es gäbe keine Alternative zu diesem System und die Lösungen ließen sich innerhalb des Systems finden. Wir könnten Sparmaßnahmen ergreifen, die Arbeitszeit verlängern, das Renteneintrittsalter anheben, Gehälter kürzen, uns stärker verschulden, um mehr auszugeben, und letztendlich, wie Finanzminister Scott Bessent kürzlich vorschlug, „unsere Schulden durch Wirtschaftswachstum abbauen“.

Dies ist jedoch mathematisch unmöglich, da dieses Wachstum selbst weitere Kreditaufnahmen und Ausgaben erfordert. Jeder heute im Umlauf befindliche Dollar muss geliehen werden, bevor er ausgegeben werden kann. Daher wächst die Verschuldung des Systems langfristig tendenziell schneller als das Wirtschaftswachstum. So beläuft sich die Gesamtverschuldung des Kreditmarktes heute auf 119 Billionen Dollar, während die Geldbasis der Wirtschaft lediglich 5,4 Billionen Dollar beträgt. Anders ausgedrückt: Die Verschuldung des Systems ist 22-mal höher als die zur Bedienung dieser Schulden verfügbaren Dollar.

Es ist wohl keine Übertreibung zu sagen, dass hier der Parasit den Wirt langsam tötet und eine Art Abrechnung unausweichlich ist – nur eine Frage der Zeit. Außer einem Zahlungsausfall bei nahezu allen Schulden und einer grundlegenden Überarbeitung des gesamten Währungssystems sehe ich keine Lösung. Präsident Trump deutete bereits letzte Woche an, dass die Bundesregierung einen Zahlungsausfall erwägt, als er sagte : „Wissen Sie, Inflation. Ein gewisses Inflationsniveau wird diese Schulden auch sehr schnell tilgen. Sehr schnell …“

Die Schulden durch Inflation zu tilgen, ist faktisch eine Form des Zahlungsausfalls. Der irische Komiker Tommy Tiernan  formulierte einen anderen Ansatz zum Thema Zahlungsausfall, als er sagte: „Jedes Land der Welt hat Schulden. Aber bei wem? Wem schuldet die ganze Welt Geld? Und warum bringen wir die Bastarde nicht einfach um und entspannen uns?“ Dieser Witz sorgte für viele Lacher, doch das Problem ist sehr ernst, und „die Bastarde“ sind so besorgt, dass sie fieberhaft nach Wegen suchen, „die Armen loszuwerden“.

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Die „Traktorziehen“-Wirtschaft

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Mittwoch, den 14. Oktober 2026

Mit 17 verließ ich die kommunistische Welt, in der ich aufgewachsen war, und reiste in die USA, um an einem Schüleraustauschprogramm teilzunehmen. Mein letztes Highschool-Jahr verbrachte ich in Kalifornien, und eines Tages nahm mich meine Gastfamilie mit zu einem Traktorpulling-Wettbewerb. Das war ein ziemlicher Kulturschock für mich: Ich hatte weder gewusst, dass es solche Wettbewerbe gibt, noch dass sich jemand dafür begeistern kann.

Zieh ruhig fester, Bauer, aber wir kriegen dich trotzdem zum Stehen.

Beim Traktorpulling ziehen die Teilnehmer mit getunten Traktoren einen schweren, beschwerten Schlitten über eine unbefestigte Strecke. Der Schlitten dient der Gewichtsverlagerung: Während der Traktor ihn zieht, gleitet ein schwerer Gewichtskasten mechanisch nach vorn. Dadurch verlagert sich die Last nach vorn, gräbt sich tiefer in den Boden und der Widerstand erhöht sich stetig. Je weiter der Traktor zieht, desto schwerer wird es ihm, den Schlitten weiterzuziehen.

Die zurückgelegten Strecken sind nicht sehr lang: Ein „voller Zug“ bedeutet, das Ende der Schiene zu erreichen, was typischerweise 300–330 Fuß (etwa 100 Meter) entspricht. Der Traktor, der den Schlitten am weitesten zieht, gewinnt den Wettbewerb. Die zurückgelegten Strecken werden sehr präzise, ​​auf Tausendstel Zoll genau, gemessen, und diese minimalen Unterschiede sorgen für große Spannung bei den Teilnehmern und den Zuschauern.

Traktorpulling könnte man als Motorsport-Pendant zur Wrestling-Weltmeisterschaft bezeichnen, und einmal gesehen zu werden, reichte völlig aus. Doch das Prinzip des Traktorpullings – die Gewichtsverlagerung, die das Ziehen mit zunehmender Zugkraft des Traktors erschwert – erschien mir als interessante Analogie, die mir umso relevanter erschien, je mehr ich mich mit unseren Wirtschaftssystemen auseinandersetzte.

Wirtschaftliche Traktorenzüge

Wenn wir unsere Volkswirtschaften mit Traktoren vergleichen, scheinen sie gewissermaßen als Gewichtsverlagerungsmaschinen konstruiert zu sein: Je weiter sie sich entwickeln, desto mehr Kraft müssen sie aufwenden, um noch weiter voranzukommen. Vor Jahrzehnten reichte das Einkommen eines Arbeiters aus, um eine Familie zu ernähren, ein Haus zu kaufen, den Kindern eine Schul- und Hochschulausbildung zu ermöglichen, ein- bis zweimal im Jahr Familienurlaub zu machen und in angemessenem Komfort und mit deutlich weniger Sorgen als heute zu leben.

Doch trotz des rasanten Wirtschaftswachstums erreichten wir allmählich einen Punkt, an dem selbst Haushalte mit zwei Angestellten im mittleren Einkommensbereich Schwierigkeiten haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Wie wir bereits in „ Der Weg zu Klassenkämpfen im Westen “ gesehen haben, kämpfen selbst in Europa, wo einige der fortschrittlichsten Volkswirtschaften der Welt von 80 Jahren Friedensdividende profitieren , mehr als 42 % aller Haushalte ums Überleben. Diese Zahlen stammen von Eurostat für das Jahr 2025 – aus den guten alten Zeiten, als ein Barrel Öl noch etwa 70 Dollar kostete (gegenüber 108 Dollar heute).

Eine Gehaltskürzung von 93 %?

1970 lag das mittlere Jahresgehalt in den USA bei 8.500 US-Dollar. Bis heute hat es sich fast verachtfacht und beträgt nun 65.000 US-Dollar. Das klingt erst einmal gut, bis man diese Zahlen in Gold statt in den wertlosen Fiat-Währungen umrechnet. Mit dem mittleren Jahresgehalt von 1970 konnte man 236 Unzen Gold kaufen; heute sind es weniger als 16 Unzen – ein Gehaltsverlust von 93,2 % in Gold. Wäre der Lohnpreis mit dem Goldpreis mitgewachsen, läge das mittlere Jahresgehalt in den USA heute bei 987.600 US-Dollar – fast einer Million Dollar!

Sicherlich wird jemand einwenden, dass dies kein gültiger Vergleich sei, dass der Goldpreis (in Bezug auf betrügerische Fiat-Token) in die Höhe geschnellt sei usw. Aber selbst wenn wir alle möglichen Anpassungen an dieser Berechnung vornehmen würden, würden wir immer noch einen Mechanismus zur Gewichtsverlagerung in der Wirtschaft vorfinden, der dem „Traktorziehen“ ähnelt.

Betrachten wir die Zahlen zur Wohnkostenbelastung: Bis etwa 2021 reichte das mittlere Haushaltseinkommen aus, um sich ein Haus zum mittleren Preis leisten zu können. Heute liegt das mittlere Haushaltseinkommen bei rund 88.000 US-Dollar, während ein Haus im Durchschnitt über 120.000 US-Dollar kostet. Anders ausgedrückt: Haushalte mit einem Einkommen im mittleren Bereich oder darunter können sich kein Haus zum mittleren Preis leisten. Infolgedessen liegt das Durchschnittsalter aller Hauskäufer heute bei 59 Jahren. 1981 lag es bei 31 Jahren, also fast halb so hoch.

Braucht das nicht eine Erklärung? Man kommt kaum umhin, zu dem Schluss zu gelangen, dass mit unserem Wirtschaftsmodell etwas grundlegend nicht stimmt. In den 80 Jahren der Nachkriegszeit, geprägt von steigender Arbeitsproduktivität, technologischem Fortschritt und Innovationen – und das alles unter einem angeblich demokratischen politischen System –, wie konnte sich dieses Modell nicht verbessern? Warum ist nicht jeder Millionär?

Du wirst nichts besitzen…

Im Gegenteil, das System scheint sich mit der Zeit eher zu verschlechtern: Unternehmertum wird bestraft, die Arbeitnehmer werden immer stärker unter Druck gesetzt, und uns wird ständig gesagt, dass die Zeiten des Wohlstands vorbei sind, dass wir den Gürtel enger schnallen und einen niedrigeren Lebensstandard akzeptieren müssen, dass Rentner im Winter frieren müssen und dass „medizinische Sterbehilfe“ eine gute Option für die Gesundheitsversorgung bei einer ständig wachsenden Liste von gesundheitlichen „Zuständen“ darstellt.

Wenn wir die Entwicklung dieses Modells von dem Zeitpunkt, als ein Arbeitereinkommen eine Familie gut ernähren konnte, bis heute fortschreiben, können wir schlussfolgern, dass das System tatsächlich auf eine moderne Form der Sklaverei hinausläuft, in der wir als manipulierbare Wesen betrachtet werden , die in 15-Minuten-Städten eingepfercht sind. In diesem Kontext ist die Idee, dass wir „nichts besitzen und glücklich sein werden“, mehr als nur ein unheilvoller Slogan: Sie ist das Schicksal zukünftiger Generationen.

Du bist ein Kommunist!

In anständiger Gesellschaft sollte man all das weder bemerken noch ansprechen, es sei denn, man will als durchgeknallter Verschwörungstheoretiker abgetan und als Kommunist beschimpft werden. Uns wird nachdrücklich eingeredet, unser aktuelles Wirtschaftsmodell sei das beste, das je entwickelt wurde; so perfekt, dass es gar nicht verbessert werden könne. Wer dabei durchs Raster fällt, gilt als verachtenswerter Versager, der nichts Besseres verdient.

Anstatt zu jammern, sollten sie sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen, ein Unternehmen gründen oder sechs Jobs annehmen, sich eine Wohnung mit Mitbewohnern teilen und Ramen essen. Der gedankenlose Impuls, dieses System zu verteidigen, erinnert mich immer an die berühmte Rede von Morpheus an Neo aus dem Film „Matrix“ von 1999:

„Die Matrix ist ein System, Neo. Dieses System ist unser Feind. Aber wenn du drin bist und dich umschaust, was siehst du dann? Geschäftsleute, Lehrer, Anwälte, Schreiner. Genau die Menschen, die wir retten wollen. Aber solange uns das nicht gelingt, sind diese Menschen noch Teil dieses Systems, und das macht sie zu unseren Feinden. Du musst verstehen, die meisten von ihnen sind noch nicht bereit, sich davon zu lösen. Und viele von ihnen sind so abgestumpft, so hoffnungslos abhängig von dem System, dass sie es mit allen Mitteln verteidigen werden.“

1999 bewegten sich dieses Zitat und die gesamte Handlung des Films noch im Bereich unterhaltsamer dystopischer Science-Fiction. Heute kommt es der Wahrheit beunruhigend nahe, und ohne Kurskorrektur kann die Entwicklung des Systems nur in einer Dystopie enden. Doch neben der Frage nach der Funktionsweise des Gewichtsverlagerungsmechanismus und wie dieser umgekehrt werden kann, müssen wir uns auch fragen, warum diese Kurskorrektur so schwierig erscheint.

Das Problem liegt zum Teil darin, dass viele, vielleicht sogar die meisten Menschen so sehr an das System gewöhnt und von ihm abhängig sind, dass sie es verteidigen und sich weigern, Veränderungen oder Alternativen in Betracht zu ziehen. Hinzu kommt jedoch, dass das System seine „Agenten“ hat, wie Agent Smith in „Matrix“, dessen Aufgabe es ist, jegliche Kurskorrektur zu verhindern. Wir genießen zwar Demokratie und Freiheit, aber es dennoch gewisse Einschränkungen. gelten

Selbst wenn man Kapitalist ist…

Aber selbst für die gefühlskältesten Kapitalisten sollte die Frage lauten: Würden ihre Unternehmen in einer Welt der Millionäre besser laufen oder in Gegenden, in denen fast jeder zweite Haushalt ums Überleben kämpft? Letztendlich lebt jedes Unternehmen von der Kaufkraft seiner Kunden. Werden diese durch die Mechanismen der Machtverteilung im System zunehmend unter Druck gesetzt, leidet auch der Gewinn der Kapitalisten. Und jeder „Kapitalist“, der seinen Gewinn durch Gefälligkeiten gegenüber der Regierung steigern will, ist kein echter Kapitalist – er ist in Wirklichkeit ein verkappter Kommunist.

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Solidarität mit Reiner Füllmich
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✉ Reiner Füllmich in Lingen — warum dein Brief in die Zelle zählt

Teil eins der achtteiligen Serie zur Solidarität mit Reiner Füllmich: die Lage in Lingen und ein erster Brief.

Nach dieser Serie hast du zweierlei in der Hand. Du weißt, warum ein Brief an einen politischen Gefangenen mehr bewirkt als jeder Klick. Und du hast acht Folgen voller Lesestoff, den du abschreiben und in einen Umschlag stecken kannst — für Reiner Füllmich und später für jeden anderen Menschen, der hinter Mauern sitzt.

Reiner Füllmich ist der Anwalt, der ab 2020 mit dem Corona-Ausschuss die Corona-Maßnahmen öffentlich hinterfragte. Seit Oktober 2023 sitzt er in Haft. Am 15. Oktober habe ich den Bericht des Journalisten Hans Tolzin über Füllmichs jüngste Verlegung gelesen. Er hat mich aufgewühlt. Noch am selben Tag habe ich angefangen, Füllmich zu schreiben — keine Klagen über die Justiz, keine Neuigkeiten, sondern Trost: Epiktet, Seneca, Boethius, die Bibel, Bonhoeffer. Meine KI hat mir geholfen, die Texte zusammenzutragen. Aus zwei Briefen und drei Beilagen sind gut 14.000 Wörter geworden. Die bekommst du jetzt, Stück für Stück, alle zwei Tage eins.

Was in Lingen geschieht

Am Morgen des 8. Oktober 2026 telefonierte Reiner Füllmich in der JVA Bremervörde gerade mit einem Journalisten. Beamte unterbrachen das Gespräch: Er werde verlegt, jetzt sofort — in eine andere Justizvollzugsanstalt (JVA), also ein anderes Gefängnis. Nach Angaben seiner Verteidigung blieben ihm fünf Minuten zum Packen. Dann ging es in Handfesseln rund sieben Stunden lang in die JVA Lingen an der niederländischen Grenze. Als Grund nannte man ihm nach Angaben seines Teams „Belegungsausgleich", also das Verteilen von Gefangenen auf freie Plätze. Öffentlich erklärt hat die Verlegung bis heute keine Behörde [Quellen: Hans Tolzin — Ein letzter Versuch, um Dr. Reiner Fuellmich zu brechen?, 15.10.2026, AXION Resist, 14.10.2026, Dr. Reiner Fuellmich — Déjà Vu, 09.10.2026].

Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Füllmich hat zwei Drittel seiner Strafe verbüßt. Nach deutschem Recht kann ein Gericht dann prüfen, ob der Rest zur Bewährung ausgesetzt wird. Genau diese Prüfung lief gerade. Hans Tolzin fürchtet, dass nun ein anderer Richter zuständig wird und sich erst einarbeiten muss [Quelle: Hans Tolzin, 15.10.2026]. Die Unterstützer von AXION Resist halten dagegen: Nach dem Gesetz bleibt das Gericht zuständig, das die Sache schon prüft — die Verlegung dürfe die Entscheidung nicht verzögern [Quelle: AXION Resist, 14.10.2026]. Ob sie es trotzdem tut, wird sich zeigen.

Was er selbst, seine Anwältin Katja Wörmer und seine Unterstützer über Lingen berichten:

  • eine Aufnahmezelle im Halbsouterrain, feucht und schimmlig, mit nur einem Lichtschacht

  • das Licht muss ständig brennen

  • seine Kleidung und seine Verfahrensakten blieben in Bremervörde zurück

  • starke Kopfschmerzen und Bluthochdruck

  • eine ärztliche Untersuchung sei ihm bisher verweigert worden

Aus der Anstalt heißt es nach Tolzins Bericht, im Keller gebe es keine Zellen. Das muss sich nicht widersprechen: Ein Halbsouterrain ist kein Keller. Eine andere Anwältin Füllmichs wollte sich die Zelle selbst ansehen. Die Anstaltsleitung ließ sie nicht hinein. Unabhängig bestätigt ist also nichts — alle Angaben über die Zelle stammen von Füllmichs Seite [Quellen: Hans Tolzin, 15.10.2026, AXION Resist, 14.10.2026].

Schon in Bremervörde starb seine Mutter. An ihrer Beerdigung durfte er nicht teilnehmen [Quelle: ebenda].

Worum es hier nicht geht

Diese Serie verhandelt nicht sein Urteil neu. Das Landgericht Göttingen hat Füllmich 2025 wegen Untreue zu drei Jahren und neun Monaten verurteilt: Er soll 700.000 Euro aus Spenden für den Corona-Ausschuss auf eigene Konten überwiesen haben. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil im März 2026 im Wesentlichen bestätigt, es ist rechtskräftig [Quelle: LTO, 27.08.2026]. Darüber kann man streiten, und viele tun es.

Hier geht es um etwas anderes: wie man einen Menschen behandelt, den man eingesperrt hat. Und darum, was du tun kannst, damit er durchhält.

Warum ein Brief mehr bewirkt, als du denkst

Fred Bauma, ein Bürgerrechtler aus dem Kongo, saß 17 Monate in Haft. Amnesty International rief damals zu Briefen für ihn auf. Später erzählte er:

Die Sicherheitskräfte im ersten Gefängnis haben sich irgendwann gewundert und mich gefragt: Wer bist du? Wieso reden so viele Menschen über dich? Ich glaube auch, dass diese Öffentlichkeit sie von bestimmten Schikanen abgehalten hat. […] Denn ich wusste, ich bin nicht allein.

[Quelle: Amnesty International Deutschland — „Ich wusste, ich bin nicht allein", 16.12.2016]

Ales Bialiatski, der weißrussische Menschenrechtler und spätere Friedensnobelpreisträger, bekam in knapp drei Jahren Haft rund 40.000 Briefe:

Der Wert dieser Briefe ist im Gefängnis viel größer als in Freiheit. Wenn ich sie bekam, war ich sehr, sehr glücklich — ich habe mir jeden einzelnen angesehen. Den größten Eindruck haben die Briefe und Zeichnungen von Schulkindern auf mich gemacht.

[Quelle: Amnesty International — Wire, 2014, englisch]

Amnesty zählt seit 2001 über 56 Millionen Briefe und Appelle in seinen Briefkampagnen. Bei über hundert Menschen, für die geschrieben wurde, ging der Fall danach gut aus [Quelle: Amnesty International — Your words can change people's lives, 2024].

Ein Brief wirkt also auf drei Ebenen:

  1. Beim Gefangenen. Er erfährt jeden Tag aufs Neue: Ich bin nicht vergessen. Das ist in einer Zelle, in der ein Tag dem anderen gleicht, der Unterschied zwischen Aufgeben und Durchhalten.

  2. Bei der Anstalt. Jeder Brief geht durch die Hände der Bediensteten. Ein Stapel Post zeigt ihnen: Draußen schauen viele Menschen hin. Das ändert, wie man mit einem Gefangenen umgeht.

  3. Beim Absender. Wer schreibt, bleibt nicht Zuschauer. Du tust etwas, das in deiner Macht steht — mehr verlangt niemand von dir.

Gute Worte statt Alarm

Füllmichs Team hat am 17. Oktober eine Pressemitteilung herausgegeben. Darin bittet es alle, die ihm Gutes wollen, um die Kraft guter Worte und Bilder — statt um Sensation und Dramatik [Quelle: Dr. Reiner Fuellmich — Press Release, 17.10.2026].

Genau das wollen meine Briefe sein. Sie bringen keine Nachrichten aus der Welt und keine Empörung über die Justiz. Sie bringen Lesestoff: Texte, die Menschen in ähnlicher Lage seit zweitausend Jahren durch lange Nächte getragen haben.

Denn Bücher kommen zu ihm nicht durch. Pakete auch nicht. Nur Briefe und Postkarten [Quelle: Dr. Reiner Fuellmich — Déjà Vu, 09.10.2026]. Wer ihm Seneca schenken will, muss Seneca abschreiben.

So schreibst du ihm

Die Anschrift, wie sie sein Team veröffentlicht hat (Stand: 10. Oktober 2026 — er wurde schon mehrfach ohne Ankündigung verlegt, ich prüfe sie vor jeder Folge):

Dr. Reiner Fuellmich
JVA Lingen
Haupthaus 3
Kaiserstraße 5
D-49809 Lingen
Deutschland

[Quelle: Dr. Reiner Fuellmich — Reiner's First Phone Call With Inka, 10.10.2026]

Ein paar Dinge, die ich beim Schreiben gelernt habe:

  • Die Anstalt liest mit. Schreib nichts über sein Verfahren, nichts über Geld, keine Wut auf Richter oder Beamte. Alles, was ihm schaden könnte, landet in seiner Akte.

  • Schreib nichts über die Haftbedingungen ab. Briefe mit Darstellungen der Anstaltsverhältnisse, die die Anstalt für falsch hält, darf sie anhalten. Dann kommt dein ganzer Brief nicht an.

  • Nur Papier. Leg nichts bei, schreib die Zitate in deinen Brief, statt Buchseiten zu kopieren. Und setz deinen Absender auf Umschlag und Brief.

  • Ermutige, statt zu klagen. Er hat genug eigene Sorgen. Ein Gedanke, an dem er sich festhalten kann, ist mehr wert als jede Empörung.

  • Erwarte keine Antwort. Er bekommt mehr Post, als ein Mensch beantworten kann, und jede Briefmarke zahlt er selbst. Sag ihm ausdrücklich, dass er nicht antworten muss.

  • Grüß auch die Bediensteten. Sie lesen den Brief vor ihm. Ein freundliches Wort an sie kostet nichts und kann viel bewirken. Wie das geht, siehst du unten in meinem Brief.

  • Schreib ab, was dich trägt. Ein Brief mit zwei Seiten Seneca ist ein Buch, das durch die Kontrolle kommt.

Heb dir diese Serie auf

Füllmich ist nicht der einzige Mensch, der hinter Mauern sitzt und Zuspruch braucht. Vielleicht sitzt eines Tages jemand aus deinem eigenen Umfeld in Haft. Dann musst du nicht von vorn suchen.

Diese acht Folgen sind ein Vorrat: aufbauende Texte aus Philosophie, Bibel und Dichtung, sortiert nach Autoren, fertig zum Abschreiben. Speichere sie, druck sie aus, leg sie dir in einen Ordner.

Und du darfst daraus frei abschreiben. Für einen Brief an einen Gefangenen brauchst du keine Quellenangabe und keine Erlaubnis.

Mein erster Brief

Hier ist der Brief, den ich Reiner Füllmich am 20. Oktober geschrieben habe, wortgleich. Die Lektüre-Beilagen dazu findest du in den Teilen 2 bis 8, nach Autoren geordnet.


Morgarten, 20. Oktober 2026

Ein Gruß aus Morgarten — und gute Gesellschaft

Lieber Herr Dr. Füllmich,

ich habe von Ihrer Verlegung nach Lingen gelesen. Dieser Brief will nichts von Ihnen: keine Antwort, keine Stellungnahme, keine Arbeit. Er soll Ihnen nur eines sagen — Sie sind nicht vergessen. Draußen wird Ihr Name genannt, Ihre Statements werden gelesen, auch hier bei mir in der Innerschweiz, und jeder neue Ort, an dem Sie sitzen, wird binnen Tagen bekannt und von vielen Menschen angeschrieben.

Ich schreibe Ihnen aus Morgarten. In wenigen Wochen, am 15. November, jährt sich zum 711. Mal der Tag, an dem hier am Ägerisee eine Handvoll Bauern aus den Waldstätten für ihre alten Rechte eingestanden ist. Wer an diesem Ort wohnt, lernt etwas, das man in keinem Lehrbuch so deutlich sieht: Freiheit hat ein langes Gedächtnis. Was Menschen für das Recht getan haben, wird noch Jahrhunderte später erzählt. Die Namen derer, die es ihnen schwer gemacht haben, kennt kaum jemand mehr. Ich möchte Ihnen in diesem Brief einige Menschen vor Augen stellen, in deren Gesellschaft Sie sich gerade befinden. Es ist keine schlechte.

Die Zelle als Schreibstube der Weltgeschichte

Erstaunlich viel von dem, was die Menschheit bis heute liest, ist hinter Mauern entstanden. Der Apostel Paulus schrieb seinen Brief an die Philipper in Gefangenschaft — und gerade dieser Brief ist der fröhlichste von allen. Das Wort „Freude" zieht sich durch jedes Kapitel. Und er schreibt einen Satz, der auf Sie passt, als wäre er für Sie geschrieben: „Ich lasse euch aber wissen, Brüder und Schwestern: Wie es um mich steht, das ist nur mehr zur Förderung des Evangeliums geraten … und die meisten Brüder und Schwestern in dem Herrn haben durch meine Gefangenschaft Zuversicht gewonnen und sind umso kühner geworden, das Wort zu reden ohne Scheu." (Philipper 1,12.14) Genau das sehe ich draußen: Ihre Haft hat niemanden zum Schweigen gebracht. Sie hat viele mutiger gemacht.

Boethius, der gelehrteste Mann seiner Zeit, römischer Senator und Staatsbeamter, schrieb um das Jahr 524 in seiner Haft in Pavia ein Buch mit dem Titel Der Trost der Philosophie. Darin tritt ihm die Philosophie als Frau entgegen und fragt ihn: „Was sucht ihr Sterblichen draußen das Glück, das doch in euch selbst liegt?" Das Buch wurde tausend Jahre lang an jeder Schule Europas gelesen. Die Namen seiner Ankläger kennt heute kaum noch jemand.

Martin Luther saß ab Mai 1521 auf der Wartburg fest, abgeschnitten von allem, unter falschem Namen. Er nutzte die Monate und übersetzte in rund elf Wochen das Neue Testament ins Deutsche. Die Sprache, in der ich Ihnen diesen Brief schreibe, verdankt dieser erzwungenen Abgeschiedenheit mehr als jedem Hörsaal.

John Bunyan saß zwölf Jahre im Gefängnis von Bedford, weil er ohne Erlaubnis gepredigt hatte. Dort entstand der Anfang der Pilgerreise, nach der Bibel über Generationen das meistgelesene Buch der englischsprachigen Welt. Miguel de Cervantes sagt im Vorwort zum Don Quijote selbst, das Buch sei in einem Gefängnis ersonnen worden.

Drei Juristen

Hugo Grotius, der große niederländische Rechtsgelehrte, wurde 1619 aus politischen Gründen zu lebenslanger Haft verurteilt und auf Schloss Loevestein gesetzt. Er klagte nicht, er arbeitete: Er schrieb dort seine Einführung in das holländische Recht. Sechs Jahre später erschien sein Hauptwerk Vom Recht des Krieges und des Friedens. Heute nennt ihn die Welt den Vater des Völkerrechts, und auf dem Marktplatz seiner Heimatstadt Delft steht sein Denkmal. Sein Wahlspruch war Ruit hora — die Stunde eilt. Auch die Ihre eilt, Herr Dr. Füllmich, selbst wenn es sich von innen anders anfühlt.

Mohandas Gandhi war Rechtsanwalt, in London ausgebildet. Er verbrachte zusammengerechnet mehrere Jahre in Gefängnissen und nutzte sie zum Lesen, Schreiben und Nachdenken. Er hat seine Haft nie als Niederlage behandelt, sondern als Teil seines Weges.

Nelson Mandela war ebenfalls Rechtsanwalt — er hatte mit Oliver Tambo die erste Kanzlei schwarzer Anwälte in Johannesburg gegründet. Er verbrachte 27 Jahre in Haft, kam 1990 frei und wurde vier Jahre später Präsident seines Landes. Er ist nicht verbittert herausgekommen, sondern versöhnlich — und gerade das hat ihn groß gemacht. Drei Juristen, drei Haftzeiten, und in allen drei Fällen hat die Geschichte am Ende anders geurteilt als das Gericht ihrer Zeit.

Was man nicht einsperren kann

Epiktet, der stoische Lehrer, war selbst als Sklave geboren und hinkte zeitlebens. Ihm verdanken wir einen der stärksten Sätze, die je über Gefangenschaft gesagt worden sind: „Fesseln willst du mich? Mein Bein wirst du fesseln — meinen Willen aber kann nicht einmal Zeus bezwingen." Er unterschied sein ganzes Leben lang streng zwischen dem, was in unserer Macht steht, und dem, was nicht in unserer Macht steht. Mauern, Verlegungen, Fristen und Richterwechsel stehen nicht in Ihrer Macht. Wie Sie jeden einzelnen Tag dort bestehen, mit welchem Gedanken Sie aufwachen und mit welchem Sie einschlafen — das gehört Ihnen allein, und das kann Ihnen niemand nehmen.

Sokrates hatte, als er im Gefängnis saß, die Möglichkeit zur Flucht. Sein Freund Kriton hatte alles vorbereitet. Sokrates lehnte ab, weil er sein Leben lang die Gesetze geachtet hatte und das nicht ausgerechnet in der Stunde aufgeben wollte, in der es ihn etwas kostete. Daran denke ich, wenn ich an Sie denke: an einen Mann des Rechts, der sich auch dann auf das Recht beruft, wenn es ihm gerade schwer gemacht wird — der sein Verfahren betreibt und auf den Rechtsweg vertraut. Das ist keine Schwäche. Es ist die würdigste Form des Widerstands, die es gibt.

Joseph

Die älteste Gefängnisgeschichte, die ich kenne, steht im ersten Buch Mose. Joseph wird von den eigenen Brüdern verkauft, kommt in Ägypten auf eine falsche Beschuldigung hin ins Gefängnis und wird dort vergessen — der Mundschenk, dem er geholfen hat, denkt zwei volle Jahre nicht mehr an ihn. Und dann ändert sich an einem einzigen Tag alles: Er wird gerufen, er wird gebraucht, er steht am Ende an der Seite des Pharao und rettet ein ganzes Land vor dem Hunger. Als er seinen Brüdern später gegenübersteht, sagt er den Satz, der für mich zu den größten der Bibel gehört: „Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen." (1. Mose 50,20)

Ich weiß nicht, wozu Ihre Zeit dort einmal gut gewesen sein wird. Aber ich habe in meinem eigenen Leben oft genug gesehen, dass die schwersten Strecken im Rückblick die waren, auf denen das Wichtigste entstanden ist.

Ein Wort an die, die diesen Brief vor Ihnen lesen

Ich weiß, dass dieser Brief durch andere Hände geht, bevor er Sie erreicht. Das ist mir recht, und ich möchte die Gelegenheit nutzen. Den Bediensteten der Anstalt, die ihn lesen: Ich grüße Sie ebenso herzlich. Sie tun eine schwere Arbeit, die selten jemand würdigt. Der Mann, dem Sie diesen Brief gleich weiterreichen, ist ein international bekannter Jurist und Ehemann, und er hat in seinem Leben vielen Menschen beigestanden. Viele Menschen in Deutschland, in der Schweiz und weit darüber hinaus nehmen Anteil daran, wie es ihm geht. Ich habe gelesen, dass ihm Kopfschmerzen und der Blutdruck zu schaffen machen, und ich vertraue darauf, dass er bei Ihnen die ärztliche Hilfe bekommt, die jedem Menschen zusteht. Dafür danke ich Ihnen im Voraus.

Epiktet hat übrigens nicht nur für Gefangene geschrieben, sondern ebenso für die, die Macht über andere haben: Auch sie, sagt er, sind nur für das verantwortlich, was in ihrer Macht steht — dort aber ganz. Ein freundliches Wort, eine Decke mehr, ein Arztbesuch, der nicht aufgeschoben wird: Das liegt oft in genau Ihrer Hand, und es wird nicht vergessen.

Zum Schluss

Lieber Herr Dr. Füllmich, Sie müssen auf diesen Brief nicht antworten. Sie bekommen jeden Tag mehr Post, als ein Mensch beantworten kann, und meine Fragen vom Sommer haben Zeit — sie laufen nicht weg. Nehmen Sie diesen Brief einfach als das, was er ist: eine Hand auf der Schulter. Weil Bücher zu Ihnen nicht durchkommen, Briefe aber schon, habe ich Ihnen drei Seiten aus Epiktet, Seneca und Boethius abgeschrieben — als Lektüre für die langen Abende. Wenn Sie mehr davon mögen, genügt ein Wort über Ihre Anwältin.

Im Hebräerbrief steht: „Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene." (Hebräer 13,3) Das tun hier viele. Und Jesus zählt unter den Taten, an denen am Ende gemessen wird, ausdrücklich diese: „Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen." (Matthäus 25,36) Wer Ihnen schreibt, kommt auf seine Weise zu Ihnen.

Zuletzt die Verse, die Dietrich Bonhoeffer zum Jahreswechsel 1944/45 in seiner Berliner Zelle für seine Familie geschrieben hat. Sie werden heute in fast jeder Kirche gesungen, und ich gebe sie Ihnen mit:

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen\

Halten Sie durch. Draußen wird an Sie gedacht — heute, morgen und an jedem neuen Tag.

Herzliche Grüße aus Morgarten

Andreas M. B. Groß

Die Lektüre-Beilagen zu diesem Brief findest du in den Teilen 2 bis 8 dieser Serie.

Übermorgen geht es weiter mit Epiktet, dem Sklaven, dessen Willen nicht einmal Zeus bezwingen konnte. Bis dahin: Nimm ein Blatt Papier und schreib Reiner Füllmich ein paar Zeilen. Heute.


Die Serie ✉ Solidarität mit Reiner Füllmich

  1. Mi 21.10. Reiner Füllmich in Lingen — warum dein Brief in die Zelle zählt ← du bist hier

  2. Fr 23.10. Epiktet — „Mein Bein wirst du fesseln“

  3. So 25.10. Seneca I — Briefe an einen Freund in Sorge

  4. Di 27.10. Seneca II — Der Ort macht es nicht

  5. Do 29.10. Boethius — Trost im Kerker von Pavia

  6. Sa 31.10. Buddha, Laotse, Marc Aurel — Weisheit aus Ost und West

  7. Mo 2.11. Die Bibel — Gefangene, die nicht vergessen wurden

  8. Mi 4.11. Stimmen aus der Haft — von Bonhoeffer bis Havel

Schreib ihm. Die Anschrift und was du beachten solltest, stehen oben.

Heb dir diese Serie auf. Wenn du einmal einem anderen Menschen in Haft beistehen willst, findest du hier fertigen Lesestoff zum Abschreiben. Für Briefe an Gefangene darfst du daraus frei abschreiben, ohne Quellenangabe.

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propoganda + realität - inhalt: 21.10.26: Chinas Zukunft ist RADIKAL 8.8.26: Warum China keine Wall Street hat 26.7.26: videos 
21.8.25 Felix Abt: Kollaps des China-Narrativs 10.7.25 Robert Fitzthum: Kommunale Basis-Demokratie in der Praxis 12.7.25 Andreas Mylaeus: Finanz-Imperialismus vs. Wirtschaft für die Menschen
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Putins Erfolgsbilanz ist phänomenal

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Das Dollar-Imperium bricht zusammen, neue Weltwirtschafts-ordnung entsteht 15.8.26
Andreas Mylaeus: Finanz-Imperialismus vs. Realwirtschaft sehr gute wirtschaftliche zukunftsprognose 12.7.25
Warum Amerika gegen den Iran Krieg führt 23.6.25
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Video: Trump will das Imperium profitabler machen 21.05.2025
Wenn Zölle die Strategie ersetzen wie trumps politik den aufstieg der BRICS beschleunigt 
Michael Hudson/Yanis Varoufakis Digitale Imperien - wie könnte das wirtschafts + finanz-system der welt der zukunft aussehen?
Die Rückkehr der Raubritter - die beste analyse zu trumps wirtschafts-politik  
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Die besten Quellen im Informations-Krieg

wie ich versuche spiritualität und politk unter einen hut zu bringen. wenn du noch jemand kennst, der das macht - sende ein mail...
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Mont Tendre 1’679 m.ü.M im schw. Jura mit Weitblick nach Frankreich
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